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Wilde Maus
Österreich 2017, 103 min
• Mitwirkende
Georg: Josef Hader
Frau Johanna: Pia Hierzeggerr
Walter: Jörg Hartmann
Erich: Georg Friedrich
• Crew
Regie: Josef Hader
Buch: Josef Hader
Kamera: Xiaosu Han & Andreas Thalhammer
Schnitt: Christoph Brunner & Ulrike Kofler & Monika Willi

 

Wilde Maus

Pressestimmen

"Ein geniales Regiedebüt. ... Die Hilflosigkeit, die mit dem sozialen Abstieg kommt, schildert Hader so genau, dass es weh tut. ... Der trotzige Journalist ist eine herrliche Hader-Figur. ... Hader nimmt die Menschen ernst und trifft gerade dadurch ihren komischen Kern. ... Allein schon wegen seiner absurden Wendungen lieben wir die WILDE MAUS. Ein Blick in verletzte Männer-Egos. Ständig auf der Flucht vor anderen – und vor sich selbst. Wunderbar!​"
BR Capriccio

"Eine radikale wie komische Gesellschaftskomödie. ... Sein aktuelles Werk ist radikal und auf traurige Art komisch. Der Film, in dem viel getrunken, geraucht und geflucht wird und in dem jeder mit sich allein ist, kommt meistens sehr lebensecht daher. Nur die Dialoge sind witziger, die Situationen absurder als die Wirklichkeit. Es ist eine subtile wie lakonische Bestandsaufnahme der scheinbar arrivierten kulturellen Mittelschicht, die ihre besten Zeiten schon hatte. Für Haders Fans ist „Wilde Maus“ ein Muss. Alle anderen werden sich gewiss ebenfalls amüsieren.“
kunst+film

"Hinter den verwinkelten Handlungszügen und Pointen ist unschwer der Kabarettist mit dem schwarzen österreichischen Humor zu erkennen. Manche Dialoge könnten auch einem Hader’schen Kabarett entstammen, und so ein bisschen erinnert das an die beiden Filme Loriots: Sie funktionierten wie eine Kette von Sketchen. Hader ante portas? Nun ja, im Gegensatz zum palettenweise Senf einkaufenden Loriot’schen Vorruheständler Heinrich Lohse gerät bei Georg ein gesamter Lebensentwurf in Schieflage, bleiben am Ende ein in der Groteske scheiternder Suizidversuch der Hauptfigur und das Fazit der Ehefrau: "Du bist a sehr schrulliger alter Mann." Das ist Hader, das ist Wien, wo die Lage bekanntlich immer hoffnungslos, aber nicht ernst war. Wer sich darauf einlässt, wird seinen Spaß an diesem Film haben, nicht zuletzt dank einer glänzenden Kameraführung.“
Badische Zeitung

Trailer

Links

Video Filmkritik von Kathleen Hildebrand auf sueddeutsche.de "Hader macht sich nackig" - Kritik von Gunda Bartels auf tagesspiegel.de

Fotos






























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