Filmwahl Home Programm Demnächst Archiv Impressum Almanya - Willkommen in DeutschlandLink zu Trailer und Filminfos

"Das Schicksal der türkischen Einwandererfamilie Yilmaz samt absurden Verwicklungen und kulturellen Differenzen steht im Mittelpunkt der warmherzigen Cultur-Clash Komödie „Almanya – Willkommen in Deutschland“. Das vier Jahrzehnte umspannende Generationenepos beeindruckt durch seinen sensibel authentischen Blick auf die Welt zwischen Okzident und Orient. Stilsicher bieten die Samdereli-Schwestern mit ihrem beschwingten Spielfilmdebüt unterhaltsames Gefühlskino, das humorvoll Brücken zwischen den Kulturen schlägt. Die feine Balance zwischen Tradition und Moderne gelingt den beiden nicht zuletzt aufgrund eigener liebevoller Erinnerungen an persönliche Erlebnisse aus ihrer Herkunftsfamilie." programmkino.de

Almanya - Willkommen in Deutschland wurde von 19 Filmfans gewählt



AnomalisaLink zu Trailer und Filminfos

Das wäre mal ein ganz besonderer Film im stattKino - Puppenfilm mit Tiefgang. "Sex ist verpuppte Liebe
Charlie Kaufmans zugleich zarter wie sensationeller Trickfilm „Anomalisa“ erzählt von der Liebe zweier Marionetten ohne Fäden, die nicht von Dauer sein darf, aber eine ganze Welt verändert."
Die Video Filmkritik von Dietmar Darth in FAZ online ist hinter dem Trailer Link versteckt.

Anomalisa wurde von 7 Filmfans gewählt



Birdman oder die unverhoffte Macht der AhnungslosigkeitLink zu Trailer und Filminfos

Bis aufs Blut gequält

Immer dann, wenn Riggan Thomson an einem Tiefpunkt angekommen ist, dröhnt plötzlich diese tiefe Stimme in seinem Kopf. Einmal zum Beispiel wacht er in der Gosse auf, elend und schwer verkatert, den Kopf auf einen stinkenden Müllsack gebettet, und schon geht es los.

"Gott", sagt die Stimme. "Du siehst übel aus, Bruder. Los, aufstehen! Schon wahr, du bist kein großer Schauspieler. Na und? Du überragst diese Theaterluschen doch um Längen. Du bist ein Filmstar, Mann, eine Weltmarke! Kapierst du das nicht?"

Und Thomson steht auf, und es ist schon erstaunlich, wie schonungslos der lang verschollene, alt gewordene, jetzt endlich wiederentdeckte Michael Keaton sich hier selbst entblößt: Faltig und fleckig die Haut, räudig das schüttere Haar. So stakst er im zerknitterten Trenchcoat durch Manhattan, und auf einmal ist da ein Mann im schimmernden schwarzen Vogelkostüm hinter ihm, und jetzt spricht die Stimme durch dessen Raubvogelmaske.

"Du hast dir einen Ruf erarbeitet, Buddy, und ein Vermögen. Jetzt ist beides weg. Na und? Fuck it. Sie erwarten noch Großes von uns! Also rasier diesen lächerlichen Ziegenbart ab, lass dich operieren! Du bist das Original, Mann. Gib den Leuten, was sie wollen: guten, alten, knallharten Apokalypseporno, bis die Teenies sich einscheißen. Eine Milliarde Dollar weltweit, garantiert! Alles, was du tun musst, ist . . ." [...]

Die vollständige Kritik von Tobias Kniebe in der Süddeutschen Zeitung lesen

Birdman oder die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit wurde von 6 Filmfans gewählt



Café SocietyLink zu Trailer und Filminfos

Zugegeben - der neuste Woody Allen wurde von der Kritik nicht gerade mit Lob überschüttet. Als treue Woody Allen Fans haben wir ihn natürlich trotzdem angeschaut und fanden, dass es mal wieder ein richtig witziger Film ist. Eine Boulevard Komödie vom Meister!

Café Society wurde von 11 Filmfans gewählt



FencesLink zu Trailer und Filminfos

Kein gefallener Held für das "schwarze Amerika"

[...] "Ein zentrales Anliegen des Dramatikers (August Wilson) war, die Ungerechtigkeit gegenüber schwarzen Menschen zu thematisieren, sie aber nicht in ihrer Opferrolle verharren zu lassen. Troy ist ein gutes Beispiel dafür. Er steht eben nicht als gefallener Held für das "schwarze Amerika". In erster Linie ist er ein eitler Patriarch, der seine Familie wie Leibeigene behandelt und glaubt, dass seine sozialen Umstände ihn moralisch überlegen, ja sogar unantastbar machen.

Die Träume seiner eigenen Kinder sabotiert er mutwillig. Sein Sohn Cory (Jovan Adepo) hat die Möglichkeit, ein Football-Stipendium zu bekommen. Troy ist dagegen. Nicht, weil er dem Jungen eine Enttäuschung, wie er selbst sie erlebt hat, ersparen will. Nein, aus Angst, Cory könnte seine eigenen sportlichen Leistungen überstrahlen. Sein ältester Sohn (Russell Hornsby) ist Jazzmusiker und Troy hat eine sadistische Freude daran, wie der Junge jeden Freitag kommt und um Geld bettelt. Er trampelt auf den Ambitionen seiner Kinder herum, weil er sie um ihre Freiheiten beneidet." [...]

Die vollständige Kritik von Marietta Steinhart in ZEIT online lesen.

Fences wurde von 8 Filmfans gewählt



SpotlightLink zu Trailer und Filminfos

"Anfang 2002 begann der Boston Globe mit der Veröffentlichung einer aufsehenerregenden Serie von Artikeln, die jahrzehntelangen Kindesmissbrauch und dessen Vertuschung innerhalb der katholischen Kirche beschrieb. In seinem Oscar-Favoriten "Spotlight" zeichnet Tom McCarthy die Recherchen der Journalisten in Form eines stilistisch zurückgenommenen Doku-Dramas penibel nach." programmkino.de

Spotlight wurde von 7 Filmfans gewählt



The King's SpeechLink zu Trailer und Filminfos

Tom Hoopers Oskar gekrönte Geschichte aus den Kindertagen von Königin Elisabeth. Colin Firth (Bester Darsteller) spielt ihren stotternden Vater. (2010)

The King's Speech wurde von 15 Filmfans gewählt



Vier MinutenLink zu Trailer und Filminfos

Wir haben gerade die ersten Szenen aus Chris Kraus' vielversprechendem neuem Film "Die Blumen von gestern" gesehen und uns an sein Meisterwerk vor 10 Jahren erinnert.
"Gefühle in Großbuchstaben. Das Melodram „Vier Minuten“ von Chris Kraus ist bigger than life – großes Theater auf der Leinwand, das alle Publikumssehnsüchte covert und deshalb auf den Festivals in Shanghai und Hof euphorisch gefeiert wurde. Eine Klavierlehrerin lockt eine junge Mörderin ans Piano und damit aus der inneren Emigration: Kino voller Pathos, auf das die Zuschauer offenbar sehnlichst gewartet haben. Für Hannah Herzsprung wird dieser Film zum Durchbruch: eine Entdeckung wie zuletzt Johanna Wokalek."
programmkino.de

Vier Minuten wurde von 11 Filmfans gewählt



Wiener DogLink zu Trailer und Filminfos

Wiener Dog war für uns die Entdeckung des Jahres. Die Welt aus der Sicht eines Dackels ... und was für eine verrückte und verstörende Welt. Kein Film für Dackelliebhaber, aber für alle anderen eine bitterböse Komödie, die unbedingt ins stattKino gehört. An der Kinokasse ist er im heißen Sommer untergegangen, aber wir vertrauen auf euch, dass ihr mit uns in den filmischen Kosmos des Todd Solondz eintaucht. Es ist sein persönlichster Film und schlicht ein Meisterwerk.

Wiener Dog wurde von 20 Filmfans gewählt




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