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Birdman
oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)
USA 2014, 119 min
• Mitwirkende
Riggan: Michael Keaton
Sam: Emma Stone
Lesley: Naomi Watts
Mike: Edward Norton
Jake: Zach Galifianakis
• Crew
Regie: Alejandro González Iñárritu
Buch: Alejandro González Iñárritu & Nicolás Giacobone & Alexander Dinelaris & Armando Bo nach dem Stück von Raymond Carver
Kamera: Emmanuel Lubezki
Schnitt: Douglas Crise & Stephen Mirrione
Musik: Antonio Sanchez

 

Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)

"Satire, herrlich bissig: "Babel"-Regisseur Iñárritu und seine Darsteller nehmen ihre Branche höchst gekonnt auseinander und schaffen mit "Birdman" einen Oscar-Kandidaten.

Riggan Thomson (Michael Keaton) ist ein langsam vor sich hin sinkender Stern am Hollywood-Firmament. Vor 20 Jahren zog er als Birdman im Superhelden-Kostüm Millionen von Zuschauern in die Kinos. Aber nach einer Handvoll Sequels wurde er sein Vogelmann-Image nicht mehr los. Obwohl er sich strikt weigerte, noch einmal den Superhelden zu spielen, wollte ihn kein Produzent außerhalb der festgefahrenen Rollenzuschreibung mehr unter Vertrag nehmen. Schlimmer noch: Der Birdman ist für den verzweifelten Schauspieler längst zum Über-Ich geworden, das ihn immer wieder als leibhaftige Vision heimsucht und mit markigen Sprüchen zurück ins Blockbuster-Geschäft ziehen will.

Riggan widersteht den Versuchungen, auch wenn er spürt, dass unter dem Einfluss des Vogelmannes in ihm altbekannte, übernatürliche Kräfte erweckt werden. Mit Anfang 60 will er sich als Produzent, Regisseur und Hauptdarsteller eines ehrgeizigen Theaterprojekts am Broadway neu erfinden. Aber nicht nur der Superheld im Hinterkopf torpediert sein Herzensprojekt. Tochter Sam (Emma Stone), die als Assistentin angeheuert wurde, kommt gerade aus der Entzugsklinik und begleitet das Treiben des Vaters mit sarkastischen Kommentaren. Ab und an schneit Ex-Frau Sylvia (Amy Ryan) herein, die auch noch ein paar Rechnungen mit ihm offen hat, während die deutlich jüngere Lebensgefährtin – und weibliche Hauptdarstellerin – Laura (Andrea Riseborough) ihn mit einer vorgetäuschten Schwangerschaft unter Druck setzt. Zudem muss sich Riggan mit der bekennenden Rampensau Mike Shiner (Edward Norton) messen, der hoch talentiert und äußerst unberechenbar die Probenarbeit dominiert. [...]"

Die komplette Kritik von Martin Schwickert auf ZEIT.de lesen

Original US Trailer

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