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La La Land
USA 2016, 127 min
• Mitwirkende
Sebastian: Ryan Gosling
Mia: Emma Stone
Laura: Rosemarie DeWitt
Keith: John Legend
• Crew
Regie: Damien Chazelle
Buch: Damien Chazelle
Kamera: Linus Sandgren
Schnitt: Tom Cross
Musik: Justin Hurwitz

 

Auf die Narren, die träumen

"Der mit sieben Golden Globes [und 6 Oscars] ausgezeichnete Musicalfilm "La La Land" ist ein schwindelerregender Tagtraum. Unterbrochen wird er nur von den Unvollkommenheiten des Lebens.

"Es beginnt mit einem Verkehrsstau, einem Anschwellen der Frustration unter den Morgenpendlern auf einem verstopften Highway in Los Angeles. Da wird das hoffnungsfrohe Selbstgespräch einer Autofahrerin plötzlich zu einem Lied. Sie erinnert sich daran, dass sie ihren Freund in ihrer Heimatstadt zurückgelassen hat, um Ruhm und Reichtum in "La La Land" zu finden. "La La Land", was für ein malerischer Spitzname für diese Stadt der Träume. Die junge Frau steigt aus ihrem Auto, beginnt zu tanzen und wird schon bald von anderen begleitet, von vielen anderen, bis der Bildschirm gefüllt ist mit jungen Hoffnungsträgern, die auf den Motorhauben und Dächern ihrer Autos tanzen und die unerschrockenen Stimmen ihrer Herzen in den blauen Himmel schicken. Es ist, als hätten sich die Tänzer von West Side Story in Jean-Luc Godards legendäre Stauszene aus Weekend verirrt.

Dann ist der Rausch vorbei, so schnell wie er begann. Jeder schrumpft zurück in sein Auto, aus dem festlichen Orchester wird ein banales Hupkonzert. Es ist ein Vorgeschmack auf den Wirbelwind von La La Land, einem schwindelerregenden Tagtraum, der von den Unvollkommenheiten des wirklichen Lebens unterbrochen wird. Sieben Golden Globes hat er gerade erhalten. Die Chancen für die Oscars stehen gut, denn der neue Film des amerikanischen Nachwuchsregisseurs Damien Chazelle handelt von einer Sache, von der Hollywood ganz besonders bezaubert ist, nämlich sich selbst. [...]

Die Kritik von Marietta Steinhart in der ZEIT online weiterlesen

Trailer

... und weil sie so schön sind, gleich zweit davon:

Links

Kritik von Philipp Stadelmaier in der Süddeutschen Zeitung Ein unwiderstehlicher Groove - Filmkritik von Andreas Borcholte im Spiegel

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