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Moonlight
USA 2016, 111 min
• Mitwirkende
Juan - Mahershala Ali
Terrence - Shariff Earp
Azu : Duan Sanderson
Little: Alex R. Hibbert
Teresa: Janelle Monáe
Paula: Naomie Harris
• Crew
Regie: Barry Jenkins
Buch: Barry Jenkins nach einer Geschichte von Tarell Alvin McCraney
Kamera: James Laxton
Schnitt: Joi McMillon & Nat Sanders
Musik: Nicholas Britell

 

Moonlight

"Im Mondlicht wirken schwarze Jungen blau"

Der Oscar-Gewinner "Moonlight" erzählt die Geschichte eines schwarzen schwulen Jungen - und wird zum symbolischen Sieg für ein Kino fernab weißer Maßstäbe.

"Du bist der Mittelpunkt der Welt." Dieser Satz stammt aus der vielleicht schönsten Szene des Films. Da schwebt der neun Jahre alte Chiron im Meer. Zusammen mit seinem erwachsenen Freund, Juan. Juan will Chiron das Schwimmen beibringen. Um ihn mit dem fremden Element vertraut zu machen, hält er ihn auf den Armen und lässt ihn übers Wasser gleiten. Und um ihm Selbstvertrauen zu geben, sagt er ihm: Du bist das Zentrum der Welt. Du und kein anderer.

Die Mitte der Welt: Das hört sich in Bezug auf Chiron beinahe wie Ironie an. Der Junge lebt in Liberty City, einem Vorort von Miami. Ein schwarzes Ghetto und Musterbeispiel amerikanischer Rassensegregation. Drogenbanden, viel Gewalt. Chirons Mutter ist Junkie; Juan ist Dealer. Die Mutter will nichts von ihrem Sohn wissen, also beginnt Juan, sich um ihn zu kümmern. Chiron ist nicht sehr gesprächig. Er ist einsam, ohne Freunde. Bald ist klar, warum: Er fühlt sich zu Männern hingezogen. Und das ist in der chauvinistischen Wirklichkeit von Liberty City ein Problem. Als Juan Chiron kennen lernt, flieht der Junge gerade vor einer Bande von Jungs, die ihn verprügeln wollen.

Die Kritik von Philipp Stadelmaier auf sueddeutsche.de lesen

Trailer

Links

"Der Junge im Film bin ich" - Wenke Husmann über den Regisseur Barry Jenkins in der ZEIT Ein Traumlicht für eine neue Welt - Video Filmkritik von Verena Lueken in der FAZ

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