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Nebraska
USA 2018, 115 min
• Mitwirkende
Woody Grant: Bruce Dern
David Grant: Will Forte
Kate Grant: June Squibb
Ross Grant: Bob Odenkirk
• Crew
Regie: Alexander Payne
Buch: Bob Nelson
Musik: Mark Orton
Kamera: Phedon Papamichael
Schnitt: Kevin Tent

 

Nebraska

Pressestimmen

"Das Ergebnis ist beein­dru­ckend. Nebraska ist ein poeti­scher, berüh­render Roadmovie, der trotz aller lyrischer und ikono­gra­fi­scher Foto­grafie eines verblei­chenden Gesell­schafts­mo­dells gleichsam die ameri­ka­ni­sche Gesell­schaft gnadenlos seziert. Dafür benötigt Payne nicht einmal besonders viel Plot. Der leicht demente Woody (Bruce Dern) bricht immer wieder nach Nebraska auf, um einen vermeint­li­chen Lotto­ge­winn abzuholen, wird aber stets vor der Stadt­grenze von der Polizei abge­fangen und seiner zunehmend genervten Familie zugeführt. Um dem Treiben ein Ende zu setzen, bietet ihm schließ­lich einer seiner Söhne (Will Forte) an, den Lotto­ge­winn mit ihm in Nebraska abzuholen. Auf dem 900-Meilen-Weg passieren sie Woodys Geburts­stadt Hawthorne, die Payne zum eigent­li­chen Hand­lungsort werden lässt, denn hier leben Verwandte und alte Freunde der Familie und werden die Risse am deut­lichsten, die nicht nur durch die ameri­ka­ni­sche Gesell­schaft, sondern auch durch ihr heiliges Zentrum, die Groß­fa­milie gehen."
artechock - das Münchner Filmmagazin

"Der alte Mann und die Weite Amerikas: Bruce Dern spielt die grandiose Hauptrolle in Alexander Paynes elegischem Roadmovie über eine letzte, tragikomische Suche nach dem amerikanischen Traum

Billings, eine kleine, schmutzige Stadt irgendwo in Montana. Das Wetter scheint für immer kalt und trübe zu sein, wie die Stimmung der dort lebenden Menschen. Auf einer großen, besonders tristen Straße schlurft ein alter Mann dahin. Der Wind zerzaust sein weißes Haar. Dem Polizisten, der ihn bald aufhält, deutet der Alte auf simple Weise an, dass er aus der Stadt »dort hinter ihm« käme und »nach vorne« gehen würde. Diese ersten Einstellungen aus Alexander Paynes genuin amerikanischem Film erinnern in ihrem Mix aus Existenzialismus und seltsamer Poesie geradezu an Herbert Achternbuschs Filme: »Du hast keine Chance, also nutze sie.«"
epd-Film

“Without announcing it, or perhaps even entirely intending it, Alexander Payne is becoming king of the road movie. About Schmidt (2002) took cantankerous widower Jack Nicholson across the US on a mission to sabotage his daughter's impending wedding. Sideways (2004) saw Paul Giamatti's would-be novelist and wine connoisseur trek round the vineyards of California trying to heal his broken heart. The title of that movie, meaning drunk, also indicated the spiritual direction taken in any road movie: not forwards, or backwards, or even inwards, but sideways, a physical displacement, a geographical dislodging, a sortie from the comfort zone to a place where new perspectives may allow new insights – or perhaps not.
Now Payne hits the road again with Nebraska, an unsentimental journey featuring Bruce Dern and Will Forte as Woody and David, an elderly father and middle-aged son taking a very uncomfortable road trip together. It is a story of bittersweet pathos, comedy and regret, recalling the indie cinema of Jerry Schatzberg and Bob Rafelson. Classic Payne themes are restated: male sadness and disappointment with life, tempered with a sweeter, subsequent realisation that these vanities are irrelevant."
The Guardian

Trailer

Fotos






























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