Home Programm Demnächst Filmwochenende Archiv

Zurück

Die brillante Mademoiselle Neila
Le Brio

Deutschland 2017, 95 min
• Mitwirkende
Pierre Mazard: Daniel Auteuil
Neïla Salah: Camélia Jordana
Mounir: Yasin Houicha
Neïla Mutter: Nozha Khouadra
• Crew
Regie: Yvan Attal
Buch: Victor Saint Macary & Yaël Langmann & Yvan Attal & Noé Debré
Musik: Michael Brook
Kamera: Rémy Chevrin
Schnitt: Célia Lafitedupont

 

Die brillante Mademoiselle Neila

Pressestimmen

"Die Personenkonstellation erinnert an »Zeit der Prüfungen« von James Bridges, in dem es gilt, die Autorität eines unerbittlich brillanten Professors zu überwinden. Mazard allerdings ist eine Autorität in Bedrängnis. So kann das Drehbuch zunächst eine paternalistische Auffassung vom Glück des Kulturerwerbs propagieren, aber Neila muss ihre eigene Sprache und Kultur nicht verlieren. Der Film legt Wert darauf, ihre Herkunft aus einer Sozialsiedlung nicht als Problem zu beschwören. Sie verfügt, das ist in der gut geölten Dramaturgie des Films ­keine geringe Tugend, über viel Humor."
epd-Film

"Die Besetzung ist gelungen, dank ihr geht auf, was Regisseur Yvan Attel sich vorgenommen hat, nämlich den Weg einer jungen Frau aufzuzeigen, die sich durchbeißt. Ihre soziale Herkunft nicht zu problematisieren, sondern zu zeigen, dass es völlig okay sein kann, in der Banlieu in einem Hochhaus zu leben, Freunde zu haben, die sich mit dem Platz, den man ihnen zuweist, arrangiert haben. Attel selbst ist Algerier und wie er sagt, war sein eigener Weg dem von Neila sehr ähnlich, auch er hatte einen Lehrer, der ihn immer wieder provozierte und damit aus seiner Ecke lockte, mehr aus ihm herausholte, als er selbst dachte zu haben."
rbb Kulturradio

“Wie Camélia Jordana als Neila dieses halb widerwillige, halb hoffnungsvolle Mitmachen bei dem großen Spiel „Wie werde ich Musterstudentin und französische Karrierefrau?“ rüberbringt, ist wirklich sensationell.
Denn was diese Migrationskomödie der wahrhaft besonderen Art nun so rasant wie nachdenklich machend abspult, das ist die wohl unglaublichste Paarwerdung, die es im französischen Film der letzten Jahrzehnte gegeben hat.
Über alle sozialen, kulturellen und auch altersmäßigen Unterschiede hinweg schweißt hier, unterbrochen von allerhand Zerwürfnissen und Verwicklungen natürlich, eines zwei Menschen wider alle Erwartungen zusammen: der Wille, sich auszuzeichnen. Seine Sache gut zu machen.«"
Die WELT

Trailer

Fotos






























  Ideen, Anregungen, Kritik? Einfach ein Mail schicken an stattkino@stattkino-lohr.de