Vorschau Home Programm Demnächst Filmwochenende Archiv Eine bretonische LiebeLink zu Trailer und manchmal Filminfos

Familien bergen manchmal ganz verzwickte Geschichten, vor allem, wenn die Wahrheit über die Verbindungen ihrer Mitglieder untereinander lange nicht auf dem Tisch liegt. Tut sie’s dann, folgt oft ein großer Knall. Nicht von ungefähr ist die zentrale Figur dieser charmanten und schwungvollen, in der Bretagne spielenden Komödie eine, die sich mit dem Entschärfen von Explosivmaterial auskennt, gespielt von einem extrem gelassenen François Damiens. Doch auch die restlichen Rollen sind perfekt besetzt.
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LuckyLink zu Trailer und manchmal Filminfos

Die Beharrlichkeit der Schildkröte
Harry Dean Stanton war auf Nebenrollen abonniert. In „Lucky“, dem Kinoregiedebüt von John Carroll Lynch, spielt er die Hauptrolle und zeigt noch einmal seine ganze Größe. Was bleibt, ist eine tröstende Erkenntnis.
Filmkritik von Bert Rebhandl in der FAZ



The Killing of a Sacred DeerLink zu Trailer und manchmal Filminfos

Ein 16-jähriger Junge drängt sich in das Leben eines erfolgreichen Chirurgen und belegt seine Familie mit einem Fluch. Plötzlich ist der kleine Sohn des Arztes gelähmt. Doch damit fängt der Horror erst an. Beklemmendes, packendes und irritierendes Drama um Schuld und Sühne, das den Mythos der Iphigenie auf die Moderne überträgt. Regie führte der griechische Ausnahme-Regisseur Yorgos Lanthimos.
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Three Billboards Outside Ebbing, MissouriLink zu Trailer und manchmal Filminfos

Beißende Satire, explizite Brutalität und harscher Sozialrealismus verknüpft Martin McDonagh in „Three Billboards outside Ebbing, Missouri“ zu einer nicht immer geglückten Melange. Von Rassismus, Polizeigewalt und Selbstjustiz im Herzen Amerikas erzählt der britische Regisseur in seinem dritten Spielfilm, sein ambitioniertestes Werk, das von der einmal mehr herausragenden Frances McDormand zusammengehalten wird.
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Zwei Herren im AnzugLink zu Trailer und manchmal Filminfos

Die frühen Rückblenden sind in Schwarz-Weiß gehalten und von großer Retro-Schönheit - auch Leni Riefenstahls Ästhetik wird zitiert -; erst mit dem Wirtschaftswunder setzt Farbe ein. Bierbichler spielt mit massiger Autorität auch Pankraz' Vater, den alten Seewirt, dessen familiäre Ansagen keinen Widerspruch dulden. Der junge Pankraz (wieder Simon Donatz) ist ein musiksinniger Bursche mit schöner Stimme, dem eine Karriere als Operntenor winkt. Doch seine Berufspläne zerschlagen sich jäh, als sein älterer Bruder Toni, dem sie im Ersten Weltkrieg ins Hirn geschossen haben, als geisteskrank eingewiesen wird. Jetzt muss Pankraz die Seewirtschaft übernehmen, jenes Erbe, das er später so deftig verfluchen wird.
Süddeutsche Zeitung




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