Home Programm Demnächst Archiv Impressum AnomalisaLink zu Trailer und manchmal Filminfos

Das wäre mal ein ganz besonderer Film im stattKino - Puppenfilm mit Tiefgang. "Sex ist verpuppte Liebe
Charlie Kaufmans zugleich zarter wie sensationeller Trickfilm „Anomalisa“ erzählt von der Liebe zweier Marionetten ohne Fäden, die nicht von Dauer sein darf, aber eine ganze Welt verändert."
Die Video Filmkritik von Dietmar Darth in FAZ online ist hinter dem Trailer Link versteckt.



Café SocietyLink zu Trailer und manchmal Filminfos

Zugegeben - der neuste Woody Allen wurde von der Kritik nicht gerade mit Lob überschüttet. Als treue Woody Allen Fans haben wir ihn natürlich trotzdem angeschaut und fanden, dass es mal wieder ein richtig witziger Film ist. Eine Boulevard Komödie vom Meister!



Die andere Seite der HoffnungLink zu Trailer und manchmal Filminfos

Jung sind nur die Schläger und ihre Opfer

"Aki Kaurismäkis hat im Kino eine ganz eigene Welt geschaffen, die auf den ersten Blick wiedererkennbar ist. „Die andere Seite der Hoffnung“ im Wettbewerb gehört zu den besten Filmen der Berlinale." [...]

Von einem neuen Leben träumen

"Dieses Gefühl von etwas Neuem in einer uns so bekannten Stilisierung entsteht, weil Kaurismäki sein Thema für neue Geschichten in der von ihm erschaffenen Welt gefunden hat: Die Außenseiter kommen von weit her. Sie bringen eine andere Welt mit. Wenn sie Glück haben, behaupten sie sich in dieser besonderen Kaurismäki-Welt, und es entsteht etwas Drittes. Das Dritte in diesem Fall ist Hoffnung, wie der Filmtitel andeutet.

Kaurismäkis Welt ist rot, blau und gelb, mit Schwarz an den Rändern. Es ist eine Welt der schweigsamen Menschen, die mit uns alt geworden sind, wie wir hier sehen können. Jung sind zwei von drei Schlägern der „Finland Liberation Army“, und jung sind die, die sie zusammenschlagen, die, die keine Finnen sind. Außer den Schlägern sind alle Finnen alt." [...]

Die vollständige Kritik von Verena Lücken in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung lesen.



FencesLink zu Trailer und manchmal Filminfos

Kein gefallener Held für das "schwarze Amerika"

[...] "Ein zentrales Anliegen des Dramatikers (August Wilson) war, die Ungerechtigkeit gegenüber schwarzen Menschen zu thematisieren, sie aber nicht in ihrer Opferrolle verharren zu lassen. Troy ist ein gutes Beispiel dafür. Er steht eben nicht als gefallener Held für das "schwarze Amerika". In erster Linie ist er ein eitler Patriarch, der seine Familie wie Leibeigene behandelt und glaubt, dass seine sozialen Umstände ihn moralisch überlegen, ja sogar unantastbar machen.

Die Träume seiner eigenen Kinder sabotiert er mutwillig. Sein Sohn Cory (Jovan Adepo) hat die Möglichkeit, ein Football-Stipendium zu bekommen. Troy ist dagegen. Nicht, weil er dem Jungen eine Enttäuschung, wie er selbst sie erlebt hat, ersparen will. Nein, aus Angst, Cory könnte seine eigenen sportlichen Leistungen überstrahlen. Sein ältester Sohn (Russell Hornsby) ist Jazzmusiker und Troy hat eine sadistische Freude daran, wie der Junge jeden Freitag kommt und um Geld bettelt. Er trampelt auf den Ambitionen seiner Kinder herum, weil er sie um ihre Freiheiten beneidet." [...]

Die vollständige Kritik von Marietta Steinhart in ZEIT online lesen.



FrantzLink zu Trailer und manchmal Filminfos

Liebe, grenzenlos

In "Frantz" erzählt François Ozon von einer deutsch-französischen Annäherung nach dem Ersten Weltkrieg. Ein filmisches Meisterwerk über die Kunst des Verzeihens - und die Kunst der Lüge.

"Haben Sie keine Angst, uns glücklich zu machen. Das sagt der deutsche Vater, der im Krieg seinen Sohn verloren hat, dem ehemaligen französischen Soldaten, der im Krieg Deutsche getötet hat. Ein ungeheuerlicher Satz im Frühjahr 1919, als im Friedensvertrag von Versailles die Bedingungen für eine Neuordnung Europas ausgehandelt wurden, die von den meisten Deutschen als Demütigung empfunden wurden. Ein Franzose, der einen Deutschen glücklich machen soll? Unvorstellbar. [...]

Doch was der französische Regie-Star François Ozon ("8 Frauen") am Anfang seines Filmes "Frantz" als Bild der deutsch-französischen Annäherungen in Szene setzt, ist mehr als ein erster Salut auf dem langen, langen Weg zur europäischen Einigung. Ozon, der Meister der Doppelcodierungen, Umdeutungen und Travestien, verlässt schon bald die offiziellen Versöhnungsstrang und macht einen Subplot unterschiedlichster, einander ergänzender, überlagernder, widersprechender Erzählungen auf." [...]

Die vollständige Kritik von Christian Buß im Spiegel lesen.



Wiener DogLink zu Trailer und manchmal Filminfos

Wiener Dog war für uns die Entdeckung des Jahres. Die Welt aus der Sicht eines Dackels ... und was für eine verrückte und verstörende Welt. Kein Film für Dackelliebhaber, aber für alle anderen eine bitterböse Komödie, die unbedingt ins stattKino gehört. An der Kinokasse ist er im heißen Sommer untergegangen, aber wir vertrauen auf euch, dass ihr mit uns in den filmischen Kosmos des Todd Solondz eintaucht. Es ist sein persönlichster Film und schlicht ein Meisterwerk.



Wilde MausLink zu Trailer und manchmal Filminfos

Er ist der Thermomix des Komischen. Josef Hader beherrscht diese Genre so grandios wie kaum ein anderer. Seine Kabarett-Programme sind hochkarätig und mit allen wichtigen Preisen geadelt. Die Auftritte als knautschiger Ermittler Brenner in den vier Verfilmungen der bitterbösen Wolf-Haas-Krimis haben unbestrittenen Kult-Faktor. Nach dem Ausflug ins große Charakterfach mit „Vor der Morgenröte“ präsentiert der Österreicher nun sein Regiedebüt - und landete prompt im Bären-Rennen der Berlinale. Nach eigenem Drehbuch spielt Hader den tragikomischen Helden, der seinen Job als Musikkritiker verliert und sich an seinem Chef rächen will. Famose Figuren, starke Situationskomik samt funkelnder Dialoge. Hier stimmen nicht nur sämtliche Pointen, sondern einfach alles: Gut. Besser. Hader!
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