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25 km/h
Deutschland 2018, 116 min
• Mitwirkende
Christian: Lars Eidinger
Georg: Björn Mädel
Tanja: Sandra Hüller
Ute: Franka Potente
• Crew
Regie: Markus Goller
Buch: Oliver Ziegenbalg
Musik: Andrej Melita
Kamera: Frank Griebe
Schnitt: Matti Falkenberg & Markus Goller

 

25 km/h

Pressestimmen

Das geschickte Spiel mit den Genremotiven ist es dann auch, das "25 km/h" sehenswert macht: Wie Christian auf dem Mofa mit dem Hochlenker kauert, der an einen echten Chopper erinnert, aber eben auch ganz schön lächerlich ist. Ebenso der schwarze Schlips, den er sich immer mal wieder als Stirnband um den Kopf wickelt, aber mit dem Sternenbanner aus "Easy Rider" doch nicht mithalten kann. Dass Ziegenbalg und Goller das Duo dann auch noch auf ein Hippiefestival (in Paderborn) schicken und anschließend von zwei Polizisten bis zur niedersächsischen Landesgrenze eskortieren lassen, weil sie keine Helme tragen, ist eine weitere Reminiszenz an den Filmklassiker.
Sehr viel offensichtlicher ist hingegen das Kalkül, die Geschichte über zwei Ü-Vierzigjährige auf der Suche zu sich selbst und zueinander als massenkompatible Unterhaltung mit reichlich Retroschick aus den Achtzigern zu inszenieren. Ein großes und wohlwollendes Publikum, das sich gern an Depeche-Mode-Poster, Zauberwürfel und Zündapp-Mofas erinnert, ist Goller und Ziegenbalg damit sicher.
Britta Schmeis - SPIEGEL online

Dabei gelingt Goller, der sein besonderes Faible für lebenstherapeutische Reisen zu zweit zuletzt in »Simpel« zelebriert hat, eine schöne Mischung aus nachdenklicher Tiefgründigkeit und luftig beschwingter Leichtigkeit. Die Chemie zwischen Lars Eidinger und Bjarne Mädel funktioniert so gut, dass man sich fragt, warum nicht schon längst mal jemand auf die Idee gekommen ist, die beiden zusammenzubringen. Die schwarzen Anzüge und weißen Hemden, die sie von der Beerdigung ihres Vaters durch den ganzen Film tragen, werden im Verlauf des Films immer lockerer, zerknitterter und dreckiger. Sie versinnbildlichen die ­allmähliche Ablösung von den Zwängen ihres Lebens. Und wenn sich Christian seine im Wind flatternde Krawatte wie einen Indianerkopfputz um den Kopf schlingt, sieht das schon nach ganz großer Freiheit aus.
Anke Sterneborg - epd-Film

Auf ihrer Tour finden die Brüder wieder zusammen und zu sich selbst. Wirklich überraschend ist das nicht, aber sehr charmant. Die beiden brechen aus und entdecken das Leben neu. An der Tischtennisplatte sind sie immer noch ein unschlagbares Doppel.
Lars Eidinger lässt nur mit Unterhose bekleidet auf dem Mofa die Sau raus, Bjarne Mädel kontert das mit herrlich trockenen Pointen, und das Rasseln der Zweitakter liefert dazu den perfekten Soundtrack. Das ist mal turbulent, mal melancholisch, aber am Ende vor allem sehr launig und entspannt. "25 km/h", das ideale Tempo für eine deutsche Komödie..
Krischan Koch - NDR.de

Trailer

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