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Adam und Evelyn
Deutschland 2018, 95 min
• Mitwirkende
Lutz 'Adam': Florian Teichtmeister
Evelyn: Anne Kanis
Katja: Lena Lauzemis
Michael: Milian Zerzawy
Simone 'Mona': Christin Alexandrow
• Crew
Regie: Andreas Goldstein
Buch: Andreas Goldstein & Jakobine Motz nach dem Roman von Ingo Schulze
Musik: Lars Voges
Kamera: Jakobine Motz
Schnitt: Jakobine Motz

 

Adam und Evelyn

Pressestimmen

"Adam und Evelyn" ist kein Film der Wende-Romantik. Sobald die Protagonisten ihre Heimat hinter sich lassen, bleibt er ein Roadmovie, zeigt aber exemplarisch Reaktionen der Westbürger auf diejenigen, die aus dem Osten kommen. Das reicht von Mitleid bis Misstrauen, von der prahlerischen über die gönnerhafte Pose. Regisseur Andreas Goldstein inszeniert solche Situationen des Aufeinandertreffens mit sehr trockenem Humor.
Doris Kuhn - Süddeutsche Zeitung

Der Dresdener Ingo Schulze gilt unter ostdeutschen Schriftstellern als Besonderheit: zeigt er die DDR in seinen Büchern doch schließlich selten als Ungeheuer, selten als stramme Diktatur. Vielmehr ist sie Schulze ein Missverständnis, ja manchmal sogar ein menschlich anmutendes Wesen. Wohl auch und gerade weil eben die DDR in seinen Texten nicht so brutal und eindimensional abschneidet, wurde Schulze spätestens nach seinem Roman Neue Leben (2007) der Titel "Wendeautor" umgehängt. Auch der Folge-Roman Adam und Evelyn, 2009 erschienen, nähert sich dem Realsozialismus zwischen Mecklenburg und Sachsen mit verspielter Anmut. Verfilmt wurde er jetzt vom Ostberliner Regisseur Andreas Goldstein, und man muss gleich sagen: Es ist eine meisterhafte Umsetzung geworden.
Tomasz Kurianowicz - ZEIT-ONLINE

„Adam und Evelyn“ ist ein sommerlicher Film über das Wendejahr 1989, nach einem Roman von Ingo Schulze. Regisseur Andreas Goldstein ist nah an den Gefühlen seiner beiden Hauptfiguren und setzt in Bezug auf Filme über die DDR neue Maßstäbe.
Patrick Wellinski - deutschlandfunkkultur.de

Trailer

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