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La Grande Bellezza - Die große Schönheit
Italien 2014, 142 min
-• Mitwirkende
Jep Gambardella: Toni Servillo
Romano: Carlo Verdone
Ramona: Sabrina Ferilli
• Crew
Regie: Paolo Sorrentino
Buch: Paolo Sorrentino & Umberto Contarello
Musik: Lele Marchitelli
Kamera: Luca Bigazzi
Schnitt: Cristiano Travaglioli

 

La Grande Bellezza - Die große Schönheit

Pressestimmen

Dieser Eingeweihte mit Außenseiterblick ist unabweisbar ein filmischer Nachfahre des Marcello aus Fellinis Das süsse Leben; er ist zur gleichen Ratlosigkeit und Zerrissenheit verdammt. Seine Schwermut ist, schon altersbedingt, lastender geworden. Nur die Gabe zu extrovertierter Selbstbeobachtung hat er dem jungen Klatschreporter voraus. Als robuster, gleichwohl sentimentaler Zyniker flaniert er durch ein Rom, in dem das Heilige und das Profane unmittelbar nebeneinanderliegen. Er bewegt sich im Wendekreis mondäner und grotesker Begegnungen, die vom Zufall diktiert scheinen, aber einer inneren Bestimmung folgen. Immer wieder kreuzen alte Bekannte seinen Weg, die auftauchen wie Geister aus der Vergangenheit. Die Opulenz des römischen Lebens war in Das süsse Leben noch getragen vom Wirtschaftsboom der ausgehenden 50er Jahre. Während Fellini sie einem Dressurakt unterzog, inszeniert Sorrentino sie in Zeiten der Krise als elegische Choreographie.
Gerhard Midding - epd-FILM

Mit erzäh­le­ri­schen Zitaten unter­nimmt er den Sprung in die filmische Vergan­gen­heit zu Federico Fellini und seinen ambi­va­lenten, gern zitierten Rom-Ansichten eines riesigen Friedhofs, der von Leben nur so strotzt. Sorren­tino ist sich dabei wie Fellini der Ambi­ve­lanz römischer Geschichte und ihrer symbio­ti­schen Beziehung zu ihrer Bewohnern bewusst; in den immer wieder fast gespens­tisch direkten Bezügen auf Fellinis La Dolce Vita macht er somit nicht nur musi­ka­lisch deutlich, dass seit den 1960ern Zeit vergangen ist, sondern dass die Berlus­coni-Ära einen ganz besonders häss­li­chen Bodensatz produ­ziert hat, einen, der der Sehnsucht die wirk­li­chen Spitzen nimmt, der bei aller Leich­tig­keit, die bei Fellini noch dominiert, nun von Schwere gezeichnet ist.
Axel Timo Purr - artechock.de

Originaltrailer

Fotos






























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