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Etwas ganz Besonderes
Deutschland 2026, 116 min
• Darsteller
Lea: Frida Hornemann
Matze (Leas Vater): Max Riemelt
Kati (Leas Tante): Eva Löbau
Christel (Leas Großmutter): Rahel Ohm
Friedrich (Leas Großvater): Peter René Lüdicke
Rieke (Leas Mutter): Ida Fischer
• Crew
Regie: Eva Trobisch
Drehbuch: Eva Trobisch
Kamera: Adrian Campean
Schnitt: Laura Lauzemis

 

Etwas ganz Besonderes

Pressestimmen

Ganz am Schluss ist schließlich die Home Story [so der englische Titel des Films] zu sehen, die das TV-Team mit Lea in Greiz gedreht hat. Und was wir da zu Gesicht bekommen, weicht allerdings erheblich von der Wirklichkeit ab, die wir zuvor gesehen haben. Dass Etwas ganz Besonderes dieses Auseinanderklaffen nicht als konfrontatives Spektakel, sonst ganz beiläufig, leise und voller liebevoller kleiner Details erzählt, gehört zu den großen Stärken dieses Films, den man gerne unterschätzt und dessen Reichtum und Offenheit sich erst nach und nach erschließt. Und zuletzt: Kann ein Film, der Fuffifuffzichs Ciao, amore mio als mehrfach wiederholten Signature Song einsetzt, überhaupt misslungen, muss er nicht zwangsläufig ein guter sein?
Joachim Kurz - kino-zeit.de

Schauplatz ist die malerische Residenzstadt Greiz, auch bekannt als Perle des Thüringer Waldes. Die Landschaft rahmt die naturalistisch inszenierte Handlung. Atmosphärisch dicht und feinfühlig erzählt, umspannt der Film die Blickwinkel dreier Generationen. Mehrere Perspektiven stehen gleichberechtigt nebeneinander, ostdeutsche Erfahrungen bekommen auf differenzierte Weise Raum. [...]
Womöglich verhandelt die 1983 in Ostberlin geborene Regisseurin hier einen Konflikt unterschiedlicher Wertvorstellungen, die auch sie selbst geprägt haben mögen. Eva Trobisch hat in Interviews über den Rat ihres früheren Filmprofessors gesprochen, den sie hier versuchte zu beherzigen. Er sagte ihr, je genauer man erzähle, desto universeller könne eine Geschichte verstanden werden. Tatsächlich entfaltet »Etwas ganz Besonderes« durch seine Alltagsbeobachtungen einen Resonanzboden, der über das sozial und geografisch Spezifische der Filmhandlung hinausreicht.
Margrit Frölich - edp-film.de

Neu an "Etwas ganz Besonderes" ist vor allem, dass Trobisch sich nicht mehr auf eine zentrale Hauptfigur konzentriert, sondern auf ein Geflecht aus familiären Beziehungen. Auch diese multiperspektivische Erzählweise beherrscht sie. Keine der wichtigen Figuren wirkt unausgegoren - was auch dem phantastisch gecasteten Ensemble zu verdanken ist.
Trobisch schlägt sich nie auf eine Seite und sie lässt ihrer Erzählung immer genug Raum zum Atmen. Am Ende sind einige Fragen offen, was dem Film gut tut - und trotzdem gelingt ihr spätestens mit dem Epilog (der hier nicht ausgeplaudert wird) eine geschickte Abrundung der Erzählung. "Etwas ganz Besonderes" ist Eva Trobischs bisher komplexester Film - und wahrscheinlich ihr bester.
Fabian Wallmeier - rbb24/kultur.de

Trailer


 

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