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The Favourite - Intrigen und Irrsinn
Großbritannien 2018 120 min
• Mitwirkende
Queen Anne: Olivia Colman
Lady Sarah: Rachel Weisz
Abigail: Emma Stone
• Crew
Regie: Yorgos Lanthimos
Buch: Deborah Davis & Tony McNamara
Kamera: Robbie Ryan
Schnitt: Yorgos Mavropsaridis

 

The Favourite - Intrigen und Irrsinn

Pressestimmen

"The Favourite" ist der dritte englischsprachige Film, den der griechische Regisseur Yorgos Lanthimos drehte, alle für die irische Produktionsgesellschaft Element Pictures. Der Film ist opulent und derb und fies und ungemein erfolgreich, er hat auf dem Filmfestival Venedig Kritik und Publikum begeistert und Preise abgeholt, und wird nun als mehrfacher Oscar-Anwärter gehandelt. Es ist ein bewährtes Genre, eins von Hollywoods liebsten, das Lanthimos hier bedient, den Zickenkrieg (und der deutsche Untertitel definiert gleich, was damit gemeint ist: "Intrigen und Irrsinn")..
Fritz Göttler - Süddeutsche Zeitung

Die Favoritin war am briti­schen Königshof unter Regentin Anne eine staats­tra­gende Kategorie. Wer die Favoritin der Königin war, fand sich als Lieb­lings­hof­dame in der Position mit der größt­mög­li­chen poli­ti­schen Einfluss­nahme wieder. Queen Anne hatte das Regieren satt, so sagen die Quellen und so insze­niert es nun auch Yorgos Lanthimos jüngster Filmcoup. Auf der poli­ti­schen Agenda steht im Jahr 1708, als die Handlung von The Favourite einsetzt, die Wieder­her­stel­lung des europäi­schen Friedens – wir befinden uns mitten im Spani­schen Erbfol­ge­krieg, der sich unter Queen Anne bis nach Nord­ame­rika auswei­tete. Es ging um europäi­sche Vorherr­schaft und Einfluss­nahme, und auch immer darum, die allzu mächtigen Franzosen im Zaum zu halten.
Dunja Bialas - artechock.de

Am englischen Hof, Anfang des 18. Jahrhunderts, herrscht ein Klima kleiner Grausamkeiten. Die gichtgeplagte Königin (Olivia Colman, "Broadchurch") tritt selten in Erscheinung, die Politik überlässt sie einem Haufen von Tölpeln: Im jungen Zweiparteiensystem gibt es Whigs und Tories, die einen sind für weiteren Krieg mit Frankreich und haben dunkle Perücken, die anderen sind dagegen und haben weiße Perücken auf. Am Hof versuchen sie sich in offenen Debatten oder versteckten Intrigen, bewerfen sich etwa nackt mit Granatäpfeln. In die Scheiße fliegt hier jeder mal. Und zwischendurch gibt es Ananas und Gerüchte von Aufständen des kriegsmüden Volks.
Jan Künemund - Der SPIEGEL

Trailer

Link

"Siebzehn Leerstellen im königlichen Herzen" - Videokritik von Andreas Kilb - FAZ

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