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Der illegale Film
Deutschland 2018, 84 min
• Crew
Regie: Martin Baer & Claus Wischmann
Buch: Martin Baer
Kamera: Martin Baer, Sebastian Hattop, Marcus Winterbauer, Boris Fromageot, Thomas Kutschker, Martin Koddenberg

 

Der illegale Film

Pressestimmen

Der Dokumentarfilm „Der illegale Film“ kokettiert im Titel damit, illegal zu sein. Ob er das wirklich ist, ist fraglich – aber er beschäftigt sich intensiv damit, was legal ist in der Welt der Bilder und was eher nicht. Und das in einer Zeit, in der die Zahl der Fotos, die an einem einzigen Tag gemacht werden, die Zahl der Fotografien des gesamten 20. Jahrhunderts übersteigen soll.
Das Werk von Michael Baer und Claus Wischmann ist ein Meta-Film, weil er sich im Medium Film mit dem Thema Film beschäftigt, aber nicht nur damit. Noch mehr als um Film im Sinne bewegter Bilder gehe es in „Der illegale Film“ nämlich um Fotos, meint Deutschlandfunk Kultur-Filmkritiker Jörg Taszman. „Wie gehen wir mit Fotos um – das wird auch sehr philosophisch hinterfragt.“
Deutschlandfunk Kultur - Jörg Taszman im Gespräch mit Christine Watty

Die beiden Autoren schlagen einen weiten Bogen von der Erfindung der Fotografie über die Wege, auf denen Fotos die Art des Erinnerns verändern, bis hin zur Massenüberwachung. Mit Statements von Philosophen und Medientheoretikern, darunter Susan Sontag und Norbert Bolz, wird das Problem aufgefächert, wie unsere Welt sich mehr und mehr »zu ihrem eigenen Abbild« verwandelt. Eine schwer zu überblickende Vielfalt von Beispielen führt unterdessen vor Augen, wie die überbordende Produktion von immer mehr und immer skurrileren Bildern das Leben der Menschen prägt und buchstäblich einrahmt. Die steigende Popularität von Selfies vor dem Hintergrund sterbender Unfallopfer zeigt, dass Bildproduktion keinerlei Pietät mehr kennt.
Manfred Riepe - epd-FILM

Trailer

Fotos






























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