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Deine Juliet
The Guernsey Literary and Potato Peel Pie Society

GB, Frankreich, USA 2018, 124 min
• Mitwirkende
Elizabeth McKenna: Jessica Brown Findlay
Eben Ramsey: Tom Courtenay
Dawsey Adams: Michiel Huisman
Isola Pribby: Katherine Parkinson
German Officer: Marek Oravec
• Crew
Regie: Mike Newell
Buch: Don Roos & Kevin Hood & Thomas Bezucha nach dem Roman von Mary Ann Shaffer & Annie Barrows
Musik: Alexandra Harwood
Kamera: Zac Nicholson
Schnitt: Paul Tothill

 

Deine Juliet

Pressestimmen

Der sperrige Bandwurm-Titel ["The Guernsey Literary and Potato Peel Pie Society", was übersetzt so viel heißt wie "Club der Guernseyer Freunde von Dichtung und Kartoffelschalenauflauf"] ist dem Anführer einer feucht-fröhlichen kleinen Gesellschaft spontan eingefallen, als sie sich gegen Ende des zweiten Weltkrieges nach der Sperrstunde vor deutschen Nazi-Besatzern rechtfertigen mussten. Sie behaupten, Mitglieder eines Buchclubs zu sein, der dann auch einen Namen brauchte: Was einem eben so einfällt, wenn man vollgefressen und sturzbetrunken unter existenziellen Druck gerät. Aus revolutionärem Geist und als Reminiszenz an den schönen Abend führte die kleine Gesellschaft den Buchclub dann weiter. Irgendwann stoßen sie dabei auf ein Buch, das vor vielen Jahren mal einer gewissen Juliet Ashton gehörte, die der junge Schweinefarmer Dawsey ausfindig macht.
Anke Sterneborg - kulturradio rbb

Irgendwie ist dieser Film eine Melange aus allem, was man an England so wahnsinnig mag: die schöne Landschaft, die versponnene James-Harriot-Atmosphäre, den kühlen und dabei herzerwärmenden Witz. Mike Newells Film transportiert das alles elegant und mühelos. [...]
Newell ist inzwischen 76, und sein größter Erfolg, „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“, liegt 25 Jahre zurück. Der britische Regisseur hat zuletzt vornehmlich Literaturverfilmungen gemacht: „Harry Potter und der Feuerkelch“, „Die Liebe in den Zeiten der Cholera“ und „Große Erwartungen“. In „The Guernsey Literary and Potato Peel Pie Society“ (wir bleiben mal bei diesem schönen Titel) führt er sich und uns wunderbar unangestrengt ein untergegangenes und noch immer untergehendes England vor Augen. Ein England, dem seine wehmütige Zuneigung gehört.
Barbara Möller - WELT

Der Kartoffelschalenauflauf ist ungenießbar, und doch servieren die Mitglieder eines Buchclubs das aus der Not entstandene Mahl auch noch nach dem Krieg. Tradition bleibt Tradition, auch wenn sie nur fünf Jahre alt und inzwischen ein selbst auferlegtes Ritual ist. Das gemeinsame Kartoffelschalenauflaufessen, mit dem sie der Hungersnot entkamen, hat sich zur mentalen Bewältigungsstrategie und zum Zeichen des Zusammenhalts gewandelt. In seiner Verfilmung des Briefromans von Mary Ann Shaffer schwingt sich Regisseur Mike Newell mit gewohnter Eleganz auf die provozierende Umständlichkeit des Originaltitels, »The Guernsey Literary and Potato Peel Society« ein. Schließlich handelt die Geschichte von selbst geschaffenen Überlebensstrukturen und von dem in zwei gemächlichen Filmstunden ausgebreiteten Prozess, den verästelten Wurzeln dieser Strukturen auf die Spur zu kommen.
Birgit Roschy - epd - Film

Trailer

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