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Master Cheng in Pohjanjoki
Finnland 2019, 114 min
-• Mitwirkende
Cheng: Pak Hon Chu
Sirkka: Anna-Maija Tuokko
Niu Niu: Lucas Hsuan
Romppainen: Kari Väänänen
• Crew
Regie: Mika Kaurismäki
Buch: Hannu Oravisto
Musik: Anssi Tikanmäki
Kamera: Jari Mutikainen
Schnitt: Tuuli Kuittinen

 

Master Cheng in Pohjanjoki

Pressestimmen

Lappland ist ein anderes China: Mit „Master Cheng in Pohjanjoki“ präsentiert der Finne Mika Kaurismäki ein unterhaltsames Arthouse-Vergnügen nach französischer Rezeptur.
In der Bar von Sirkka im höheren Norden von Finnland ist jeden Tag Wursttag. Die immer gleichen älteren Herren namens Romppainen oder Vilppula stehen dann vor dem Büfett und hieven Kartoffelstampf auf ihre Teller sowie Fleischmehl in Haut und trüber Soße. Dazu trinken sie Bier, und das alles mit der resignativen Miene von Menschen, denen die Sorge um die eigene Gesundheit gleichgültig geworden ist. Sie scheinen auch wenig zu bemerken von der prächtigen Landschaft, die sie umgibt. Immerhin fällt ihnen noch gelegentlich auf, dass die Wirtin Sirkka eine sehr schöne Frau ist. Aber so richtig als Kandidat für sie kann sich wohl keiner verstehen. Es könnte nun einfach so weitergehen in dieser Welt, bis der lange Polarwinter wieder vor der Tür steht. Aber noch ist der Sommer groß, und warum sollte nicht auch das Dörfchen Pohjanjoki einmal etwas Besonderes erleben?
Bert Rebhandl- FAZ

Auch die Liebe ist abhängig vom Marktgesetz, von Angebot und Nachfrage, im Kino sowieso. Sie wird hier unterstützt von der chinesischen Küche, die Cheng in Sirkkas Lokal anbietet, mit allen Accessoires, die das Klischee vom fremden Essen und vom fremden Mann verlangt. Die Trübsal, die anfangs herrscht, wird weggekocht. Mika Kaurismäki zelebriert die Story über Misstrauen und Neuanfang angenehm unaufgeregt, jeder Konflikt, sagt sein Film, wird leichter, wenn man ihn nicht aufbauscht. Vielleicht ist es diese hoffnungsvolle Haltung, die "Master Cheng" so ansprechend macht. Oder es ist der Dreiklang von Essen, Liebe und Culture Clash, der einlöst, was jedes Feelgood-Movie verspricht: Versöhnlichkeit.
Doris Kuhn - SZ

Originaltrailer

Fotos






























 

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