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Eine Geschichte von drei Schwestern
Türkei, Deutschland 2019, 106 min
-• Mitwirkende
Reyhan: Cemre Ebuzziya
Nurhan: Ece Yüksel
Havva: Helin Kandemir
Sevket: Müfit Kayacan
• Crew
Regie: Emin Alper
Buch: Emin Alper
Musik: Giorgos Papaioannou & Nikos Papaioannou
Kamera: Emre Erkmen
Schnitt: Cicek Kahraman

 

Eine Geschichte von drei Schwestern

Pressestimmen

Emin Alper, 1974 in Ermenek, Zentral­anatolien, geborener Filmemacher, hält nicht viel davon, sein Publikum bei der Hand zu nehmen. Er pfeift auf Exposition und wirft es mitten hinein in eine offenbar bereits seit längerem bestehende problematische Lage, die sich nunmehr zuspitzt. Und dass eine schöne Landschaft mit einem schönen Leben rein gar nichts zu tun hat, ist eine der eher beiläufigen Erkenntnisse, die die Geschichte der drei Schwestern Reyhan, Nurhan und Havva bereithält. Der verwitwete Vater hatte die drei als Hausmädchen in die Stadt geschickt, um ihre Chancen zu verbessern und damit sie zumindest Lesen und Schreiben lernen. Doch die 20-jährige Reyhan kam alsbald schwanger zurück und wurde eilig mit dem Dorfhirten Veysel verheiratet. Nun kehren, aus unterschiedlichen Gründen, auch die 16-jährige Nurhan und die 13-jährige Havva heim zum Vater, der ob dieses Unglücks hadert und zetert. Was soll nun aus den Mädchen werden? Was tun?
Alexandra Seitz - epd-fILM

Emin Alpers bildmächtigem Film Eine Geschichte von drei Schwestern gelingt das Kunststück, weder Sozialdrama noch Arthouse-Kitsch zu sein
Reyhan, Nurhan und Havva, so heißen die Schwes­tern. Die Grund­kon­stel­la­tion ist wie im Grimm­schen Märchen: Die Mutter ist tot, die Familie ist arm, der Vater schickt die Töchter weg. Nach­ein­ander treten sie in der Stadt den Dienst als Haus­mäd­chen an – und kehren wieder zurück. Das Schicksal meint es nicht gut mit ihnen. Die Mittlere, Nurhan, bringt einen unheil­baren Husten mit, die Älteste, Reyhan, ist hoch­schwanger. Wer der Vater ist, darüber gibt es nur Vermu­tungen. Damit sie im Dorf kein unehe­li­ches Kind aufzieht, wird sie kurzer­hand mit dem Hirten Veysel verhei­ratet, der im weiteren Verlauf Kris­tal­li­sa­ti­ons­figur für die vom modernen Leben ausge­schlos­sene, arme und verges­sene Bevöl­ke­rungs­schicht wird. Alpers Filme sind immer auch para­bel­hafte Anspie­lungen auf die poli­ti­schen Zustände seines Landes.
Kiz Kardesler - artechock.de

Originaltrailer

Fotos






























 

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