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A Star Is Born
USA 2018, 135 min
• Mitwirkende
Ally: Lady Gaga
Jack: Bradley Cooper
Bobby: Sam Elliott
Lorenzo: Andrew Dice Clay
• Crew
Regie: Bradley Cooper
Buch: Eric Roth, Bradley Cooper, Will Fetters
Kamera: Matthew Libatique
Schnitt: Jay Cassidy

 

A Star Is Born

Pressestimmen

Man könnte meinen, es gäbe zwei Ideologien im Musikgeschäft, Pop oder Rock. Pop ist Konzept, Verstellung, Theater; Rock ist Authentizität, Unmittelbarkeit, ehrlicher Ausdruck. Demnach müsste ein Rockstarleben lang, erfüllt und psychisch ausgeglichen verlaufen. Wenn nur die Drogen nicht wären. Und das Business. Und das Publikum. Und das Image. Und das Selbstbild. Und dieser kleine Mensch, der einfach nur ein bisschen Musik spielen wollte und sich über die Jahre zwischen all dem verirrt. Es ist keine Frage des Musikgenres, Pop oder Rock. Das Problem liegt in der andauernden Selbstdarstellung auf großen Bühnen oder in sozialen Medien, die eine Persona erschafft, in der sich die Person selbst möglicherweise gar nicht mehr wiedererkennt.
Von diesem Kontrollverlust erzählt der Kinofilm A Star is Born. Ganz nebenbei ist er noch ein herzerweichender Liebesfilm, ein schillernder Musikfilm, das Regiedebüt des Hollywoodstars Bradley Cooper und das Schauspieldebüt des Popstars Lady Gaga.
Rabea Weihser - Die ZEIT

War es ein Thema bei der Vorbereitung des Films, ob Ally zeitgemäß ist? Es ging ihm, sagt Cooper ausweichend, "vor allem um Authentizität". Am neuen Drehbuch hat Cooper dann auch selbst mitgeschrieben: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich bei etwas Regie führen könnte, ohne es selbst geschrieben zu haben", sagt er. "Ich hatte vorher nie den Mut, selbst Regie zu führen, obwohl ich das schon als Kind wollte. Ich blieb als Schauspieler immer am Set, auch wenn ich gar nicht dran war. Es sollte eine Liebesgeschichte sein, weil jeder mal an Liebeskummer gelitten hat, das ist als Thema ziemlich universal, oder?" Eine Romanze, die aus professionellem Respekt entsteht, ist zumindest im Kino eher eine Rarität; so aber begegnen sich Jackson und Ally. "Das ist wichtig für den Ausgangspunkt des Films: Was passiert, wenn zwei Menschen sich aus tiefster Seele ineinander verlieben, mit größtem Respekt füreinander? Sie haben trotzdem Probleme", sagt Cooper.
Susan Vahabzadeh - Süddeutsche Zeitung

Cooper und Gaga, die sich auch auf der zugehörigen PR-Tournee als Herz- und Seelen-Einheit gaben, spielen auf der Leinwand so mühelos und intim miteinander, dass allein diese überzeugende Chemie den Film sehr weit trägt. Gaga, oder Stefani Germanotta, wie die 32-Jährige bürgerlich heißt, nutzt die Bühne, die ihr Cooper bietet, um ihren jüngst begonnenen Image-Wandel vom furiosen Pop-Art-Geschöpf im Fleischkostüm zur vermeintlich verletzlichen Songpoetin zu komplettieren: Sie zeigt sich in vermeintlich ungeschminkter Natürlichkeit - und stellt unter Beweis, dass sie zusätzlich zu allem musikalischen Talent auch eine gute Schauspielerin ist. Ein später Triumph für die ehemalige Strasberg-Studentin, die sich zu Beginn ihrer Karriere zunächst erfolglos als Darstellerin bewarb - und sich dann für die Musik entschied.
Andreas Borcholte - SPIEGEL online

Trailer

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