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Vier minus Drei
Deutschland 2026, 120 min
• Darsteller
Barbara: Valerie Pachner
Heli: Robert Stadlober
Sabine: Stefanie Reinsperger
Friedrich: Hanno Kofler
Roswitha: Margarethe Tiesel
Jürgen Schreiner: Ronald Zehrfeld
• Crew
Regie: Adrian Goiginger
Drehbuch: Senad Halilbasić
Kamera: Paul Sprinz
Schnitt: Martin Pfeil, Simon Blasi
Musik: Arash Safaian

 

Vier minus Drei

Pressestimmen

»Vier minus drei« ist ein eindringlicher, zärtlicher Film der großen Gefühle und kleinen Blicke, der sanften Gesten und stillen Momente. Niemals gleitet Goiginger in Kitsch ab. Stattdessen bleibt er ganz nah bei seiner Hauptfigur, nimmt das Publikum mit in die Gefühlsschwankungen, das Leid und die unbändige Lebensfreude. Er wirft einen frischen Blick auf Trauer und Verlust – ohne zu urteilen und ohne zu verharmlosen. Er feiert das Leben auch im Angesicht des Todes. Er bietet einen versöhnlichen Zugang zum Sterben und erinnert zugleich an die Dankbarkeit, die man für sein Glück haben sollte. Bei der diesjährigen Berlinale feierte der Film Premiere und sorgte dort für einen der emotionalsten Momente des Festivals. Nach der Vorführung sagte Barbara Pachl-Eberhart, sie habe während des Films zahlreiche »Flashbacks der Liebe« erlebt.
Britta Schmeis - epd-film.de

Es gehört zu den selten gewor­denen Konstanten im deutsch­spra­chigen Kino, dass ein Regisseur wie Adrian Goiginger das Lokale nicht als pitto­reskes Dekor miss­ver­steht, sondern als Verdich­tungs­raum des Univer­sellen. Schon in Die beste aller Welten in Märzen­grund, in Der Fuchs oder zuletzt im wunderbar lako­ni­schen Rickerl – Musik is höchstens a Hobby hat Goiginger aus scheinbar kleinen, tief im Öster­rei­chi­schen verwur­zelten Geschichten exis­ten­zi­elle Erzäh­lungen destil­liert. Filme, die nach­hallen, weil sie nicht erklären, sondern eine Stimmung setzen, die sich in den Alltag einschreibt. Vier minus drei ist die konse­quente Fort­schrei­bung dieses Ansatzes.
Axel Timo Purr - artechock.de

Warum Leid nicht das ganze Leben übermalt
Heute arbeitet Barbara Pachl-Eberhart auch als Trauerbegleiterin: "Der Film transportiert für mich etwas, das ich auch aus den vielen Jahren seit dem Erscheinen meines Buches mitgenommen habe: Trauernde trinken Cola, Trauernde tragen Doc Martens, Trauernde machen sich Sorgen um ihre Frisur. Wir sind ganz normale Menschen - auch wenn das Schicksal uns eins über die Rübe haut. Darin liegt eine unglaublich große Chance, weil wir eben nicht den ganzen Tag dasitzen und trauern. Sondern Trauer ist ein Farbton inmitten all dem anderen, was uns das Leben zuspielt."
"Vier minus drei" ist ein außergewöhnlicher Film, auch weil die beiden Hauptdarsteller so großartig spielen. Robert Stadlober legt als Heli ganz wunderbare Clown-Nummern hin. Und Valerie Pachner gelingt glaubwürdig jede Nuance von Barbaras widerstreitenden Gefühlen. Ein ergreifendes Trauerdrama - aber mit leuchtend roter Clownsnase!
Walli Müller - ndr.de/kultur

Trailer


 

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