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Der unverhoffte Charme des Geldes

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Was passiert, wenn einem erklärten Kapitalismuskritiker plötzlich mehrere Millionen Dollar vor die Füße fallen? So beginnt kein Ökonomenwitz, sondern der neue Film von Denys Arcand „Der unverhoffte Charme des Geldes“. Kurierfahrer Pierre-Paul (Alexandre Landry) gerät in ebendieses Dilemma. Er hat seinen Doktor in Philosophie gemacht und zitiert, während er mit seiner Freundin Schluss macht, im Café schon mal Wittgenstein. Hinter der Fassade stetiger Ethikaphorismen aber ist er ein tapsiger Weltverbesserer, der sich irgendwie durchschlägt, ohne seine Moral zu kompromittieren. Als es auf seiner Kurierroute zu einem Raubüberfall mit Schießerei kommt, schnappt er sich kurzerhand zwei Geldsäcke. Nun sind Mafia, Ermittler und die Finanzbehörde hinter ihm her.
FAZ



Männerfreundschaften

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Was wie ein verspielter, leicht abgedrehter Workshopfilm zum Thema „Wie schwul war die deutsche Klassik?“ beginnt, entwickelt sich zum unterhaltsamen Genremix. Dazu gehören seriöse journalistische Interviews sowie ernsthaft recherchierte historische und literaturwissenschaftliche Hintergründe, aber auch immer wieder gestellte Szenen, die in typisch lustvoller Rosa von Praunheim-Manier Goethe, Schiller & Co. aus moderner Sicht betrachten. Die Reise in die erotische Vergangenheit der deutschen Dichtung ist auf jeden Fall sehr vergnüglich, nicht nur für Germanisten aller Geschlechter, und bietet jede Menge interessanten Gesprächsstoff.
programmkino.de



Offenes Geheimnis

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Der iranische Regisseur Asghar Farhadi sorgte mit seinen letzten Werken für internationales Aufsehen. Mit „Offenes Geheimnis“ – im Original: „Everybody Knows“ – durfte er dieses Jahr sogar das renommierte Filmfestival von Cannes eröffnen. Darin schildert er eine dramatische Entführung auf ganz ungewohnte Weise, indem er diese lediglich zum Anlass nimmt, in die charakterlichen Untiefen einer Familie vorzudringen und auf in seiner eigenen ruhigen, beklemmenden Weise Abgründe, Geheimnisse und Lebenslügen zu sezieren.
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Stan & Ollie

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Als Stan Laurel und Oliver Hardy sich im Jahr 1953 aufmachten, um in Großbritannien eine Bühnen-Tournee mit ihren besten Gags zu absolvieren, lag die Filmkarriere der beiden schon lange hinter ihnen – und auch die Freundschaft hatte gelitten. Aber die alte Magie war noch da. Nirgendwo fühlen sich die beiden wohler als auf der Bühne. Der Film befasst sich vor allem mit der britischen Tour der Jungs und ist eine emotional mitreißende Geschichte über Freundschaft. Großartig ist dieses Werk für alle, die Laurel und Hardy noch immer lieben, aber auch für sich stehend ist dies ein ausgesprochen schöner Film mit dem überragenden Duo John C. Reilly und Steve Coogan. .
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