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Aretha Franklin: Amazing Grace
USA 2018, 89 min
• Mitwirkende
Aretha Franklin, James Cleveland, Southern California Community Choir, C.L. Franklin, Clara Ward
• Crew
Regie: Alan Elliott & Sydney Pollack
Schnitt: Jeff Buchanan

 

Aretha Franklin: Amazing Grace

Pressestimmen

Wer erleben möchte, wie Aretha Franklin im Alter von dreißig Jahren eine Kirche in Los Angeles zum Beben bringt: ins Kino gehen! Mick Jagger war auch dabei.
Sie betritt die Kirche wie die Diva, die sie mit dreißig Jahren, nach zwanzig Alben und unzähligen Konzerten jenseits von Kirchen längst ist: im langen weißen strassbesetzten Abendkleid und großem Make-up. Keine Sünderin, sondern eine, die Gott preisen wird, eine, deren Stimme zu ihm hinaufklettern wird, die jeden Ton halten wird, halten, bis die Himmel sich öffnen, halten, um all die zu umfassen und hochzuheben, die glauben. Oder die einfach nur dabei sind, wenn Aretha Franklin singt.
Aretha Franklin ist in diesem Film alles, außer einer: Sie ist keine Büßerin. Professionell und bescheiden und fast schüchterne Tochter, als am zweiten Abend ihr Vater, seinerseits ein bekannter Prediger in Detroit, mit dem Gospelstar Clara Ward die Kirche betritt und eine Rede hält und ihr später mit seinem Taschentuch den Schweiß vom Gesicht tupft. Sie ist ohne Allüren gegenüber den anderen Musikern, dem Reverend James Cleveland, der neben ihr im Mittelpunkt steht, denn dies ist seine Kirche, der Southern California Community Choir, geleitet von dem tänzerisch agilen Alexander Hamilton, ist sein Choir, und er ist in der Gospeltwelt berühmt. Sie alle wissen, was sie können. Sie wissen auch, Aretha Franklin ist einmalig.
Verena Lueken - FAZ

Mit Songs wie "Respect", "I Say a Little Prayer" und "A Natural Women" wurde Aretha Franklin zur "Queen of Soul". 1972 kehrte sie zu den Wurzeln ihrer Kunst zurück und nahm mit "Amazing Grace" das erfolgreichste Gospel-Album aller Zeiten auf. Über diese zwei Konzertabende ist jetzt mit Originalaufnahmen eine bewegende Dokumentation entstanden. Unser Kritiker findet: Als könnte man Michelangelo beim Ausmalen der Sixtinischen Kapelle zusehen. Fünf-Sterne-Kino!
Im Jahre 1972 befand sich Aretha Franklin auf dem Höhepunkt ihres Ruhms, sie war die unangefochtene Queen of Soul, landete einen Welthit nach dem anderen. Auf diesem Gipfel kehrte sie für zwei Abende zu den Wurzeln ihrer Kunst zurück – sie nahm in der Missionary Baptist Church, über der damals vermutlich der Heilige Geist schwebte, in Los Angeles das erfolgreichste Gospel-Album aller Zeiten auf: "Amazing Grace", eine Sternstunde der vollkommenen, überschäumenden Hingabe, der unglaublichen Intensität.
Knut Elstermann - mdr KULTUR

Trailer

Fotos






























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