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Ich und Earl und das Mädchen Me and Earl and the Dying Girl
USA 2015, 105 min
Mitwirkende
Greg: Thomas Mann
Earl G. Robinson: R.J. Cyler
Rachel: Olivia Cooke
Greg's Dad: Nick Offerman
Crew
Regie: Alfonso Gomez-Rejon
Buch: Jesse Andrews
Vorlage: Jesse Andrews (Roman)
Kamera: Chung-hoon Chung
Schnitt: David Trachtenberg
Musik: Brian Eno, Nico Muhly

 

"Diese Liebesgeschichte kommt ohne Kuss aus. Nicht, dass Icherzähler Greg (Thomas Mann) nicht daran denkt, Rachel (Olivia Cooke) zu küssen, das tut er, wie er dem Zuschauer bereitwillig erzählt. Aber die Umstände sprechen dagegen: Greg wurde von seinen mitfühlenden Eltern (Connie Britton, Nick Offerman) zu dem Mädchen geschickt, um sie aufzuheitern, denn bei Rachel wurde Leukämie diagnostiziert. „Me And Earl And the Dying Girl“ heißt der Film im Original, beim deutschen Titel „Ich und Earl und das Mädchen“ wurde das „dying“, sterbend, einfach gestrichen. Greg erzählt keine „berührende romantische Geschichte“, in der die beiden „mit dem Feuer von tausend Sonnen“ herummachen, wie er fantasiert, sondern es ist die „Geschichte von meinem letzten Schuljahr und wie es mein Leben zerstört hat“.[...]

Thematisch gesellt sich „Me And Earl And the Dying Girl“ zu einer Reihe ähnlicher Filme. Besonders erfolgreich war „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“, in dem sich zwei krebskranke Jugendliche ineinander verlieben. Diese Gefühle sind übergroß inszeniert. Am Ende bleibt das Mädchen allein zurück – traurig und gereift. Auch „Me And Earl And the Dying Girl“ ist ein Coming-of-Age-Film, in dem sich Greg weiterentwickelt, weil Rachel – und Earl – seinen Panzer durchbrechen. Allerdings fällt er weit unsentimentaler aus. Von Kritik und Publikum wurde der zweite Langspielfilm von Regisseur Alfonso Gomez-Rejon gleichermaßen gefeiert. Beim Sundance Film Festival bekam das Independent-Drama, basierend auf dem gleichnamigen Debütroman von Jesse Andrews, der auch das Drehbuch verfasste, den Großen Preis der Jury sowie den Publikumspreis."

Die komplette Kritik von Heide Rampetzreiter bei www.diepresse.com lesen.

Trailer

Links

"Aufwachsen im Die-Welt-ist-scheiße-Modus - Filmkritik von Andreas Busche im Spiegel Für die Freunde des English Filmclub, die Kritik von A.O. Scott in The New York Times

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