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Rückkehr nach Ithaka
Italien, England 2025
• Darsteller
Telemachus: Charlie Plummer
Penelope: Juliette Binoche
Odysseus: Ralph Fiennes
Eumaeus: Claudio Santamaria
Melanthius: Roberto Serpi
• Crew
Regie: Uberto Pasolini
Drehbuch:John Collee, Edward Bond, Uberto Pasolini
Kamera: Marius Panduru
Schnitt: David Charap
Musik: Rachel Portman

 



























Rückkehr nach Ithaka

Pressestimmen

Wie in alten Überlieferungen üblich, gehen auch bei Uberto Pasolinis Film epische Tragödie und evolutionär verwurzelte Gewalt Hand in Hand. Nur nimmt sich Pasolini diesbezüglich in der dramatischen und visuellen Inszenierung sehr zurück. Noch vor Nolans „The Odyssey“ und nach dem noch immer relevanten „Troy“ von Petersen, ist Pasolinis Odysseus-Erzählung die Antithese zum Spektakel. Dennoch ist dieser Film nicht ohne Schauwerte, und das sind schlicht und ergreifend Juliette Binoche und Ralph Fiennes. Zwei herausragende Darsteller die mit ihrer Ausdruckskraft schon über zwei Kinogenerationen beeindrucken. Zwei, die selbst mit ausdrucksloser Miene viel mehr zu sagen verstehen, als mit den geschliffensten Dialogzeilen.
Uwe Kraus - Abgeschminkt

Manchmal genügt ein einziger entschlos­sener Schnitt, um einen megamy­tho­lo­gi­schen Stoff von all seinem deko­ra­tiven Ballast zu befreien. Uberto Pasolini macht genau das in Rückkehr nach Ithaka: Er nimmt Homers Epos, dreht es einmal um die eigene Achse, schneidet die Götter heraus, die Monster, die Sirenen, die mytho­lo­gi­schen Ausweich­manöver. Was übrig bleibt, ist ein rohes Skelett aus Schmerz, Scham und Geschichte. Ein Stoff, der nicht länger antik wirkt, sondern wie eine dring­liche Gegen­warts­dia­gnose: das Elend von Troya, das in unsere kriegs­ver­sehrte Gegenwart hinein­spricht, ohne ein einziges aktuelles Bild bemühen zu müssen.
Axel Timo Purr - artechock.de

Ralph Fiennes als Odysseus und Juliette Binoche als Penelope wählen die schauspielerische Strategie der Verinnerlichung des Konflikts und überlassen das plakative Anheizen lange den anderen. Fiennes präsentiert den geschundenen Kriegerkörper ohne Triumph, Binoche stellt das unterdrückte Sehnen nicht aus, und doch laden beider Figuren Ratlosigkeit und Verzweiflung die Atmosphäre mit zunehmender Spannung auf. Der Leidensdruck entlädt sich beim großen Aufräumen, als Penelope die Freier auf die Probe stellt und Odysseus sich zu erkennen gibt. Einmal noch bietet er alle Kraft auf; der Alte zeigt dem Jungen, wo der Hammer hängt, Odysseus führt den Telemachos in die männliche Tradition des Blutbadens ein. Mit Grauen sieht die Frau, zu welchem Tun das Leben, das sie spendet, fähig ist.
Alexandra Seitz- epd-film.de

Trailer


 

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