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Filmemacher im Städtchen
Lohrer Filmwochenende vom 27. bis 29. September 2019

Lohrs drei Tage des Films

Der unglaubliche Zuspruch bei unserem Filmfest im letzten Jahr hat uns sprachlos und glücklich gemacht. Da war sofort klar, dass wir damit weitermachen ... bis ihr die Nase voll habt von all den Filmschaffenden, die euch die schönen Außenplätze bei Mehling wegnehmen. Für alle, die nochmal das letzte Filmfest Revue passieren lassen wollen, finden die alten Seite im Archiv Filmfest 2018.
"Nach dem Filmfest ist vor dem Filmfest" und so sind wir schon eifrig dabei, die Fühler auszustrecken um interessante Filmemacher mit ihren Werken in den Keller zu locken
Jetzt können wir natürlich noch kein Programm präsentieren, aber wir halten euch auf dem Laufenden, wer und was gute Aussichten hat, im September die Bühne zu erleuchten.

Henning Beckhoff war schon letztes Jahr mit dabei und hatte spontan seinen Diplomfilm "Off Season" für das Filmfest angeboten. Die Premiere hatte der Film in der Reihe Perspektive der Berlinale 2018 und wir waren natürlich dabei - im ausverkauften großen Cinemaxx Saal. Der Film hat 43 Minuten und Henning wird noch ein oder zwei weitere Kurzfilme vorstellen.

Mit Hussen Ibraheem haben wir dank Claudios Berliner Netzwerk ein wunderbares Talent für das Filmwochenende gewinnen können. Hussen kommt aus dem Libanon, lebt und arbeitet in Berlin. Er wird seinen neuen, autobiographisch gefärbten Film "Sweet Discomfort of Missed Connections" im Keller vorstellen. Der Film erzählt die Geschichte von Zahi, der aus Deutschland zurück in den Libanon kommt, um die Leiche seines vor 35 Jahren im Libanesischen Bürgerkrieg entführten Vaters in Empfang zu nehmen. Die aber ist verschwunden. Wir waren von dem Film begeistert und haben auch seine älteren Kurzfilme gesichtet. Hussen fasziniert durch die Vielfalt der Themen und durch sein sicheres Stilgefühl.

Nicht nur in Berlin werden Filme gemacht. Daher haben wir dieses Mal auch Filmschulen in Kassel, Offenbach und München angeschrieben. Auf unser Schreiben an Jan Peters, der die Klasse "Film und bewegtes Bild" in Kassel leitet, kam prompt das Angebot von Martin Baer, mit seinem neuen Dokumentarfilm "Der illegale Film" zu uns in den Keller zu kommen. Die Doku über die Sintflut der Bilder in Zeiten des Internets hatte ihre Premiere bei den Hofer Filmtagen und kommt am 11. April in die Kinos.
Nebenbei: Martin lebt inzwischen auch in Berlin - wir arbeiten aber ganz fest dran, die Achse Berlin - Unterfranken zu erweitern. :)

Die Filmfest Partner

              

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