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"Wuthering Heights" – Sturmhöhe
USA 2026, 132 min
• Darsteller
Cathy: Margot Robbie
Heathcliff: Jacob Elordi
Nelly: Hong Chau
Edgar: Shazad Latif
Isabella: Alison Oliver
Mr. Earnshaw: Martin Clunes
• Crew
Regie: Emerald Fennell
Drehbuch: Emerald Fennell nach dem Roman von Emily Brontë
Kamera: Linus Sandgren
Schnitt: Victoria Boydell
Musik: Anthony Willis

 
























"Wuthering Heights" – Sturmhöhe

Pressestimmen

Emerald Fennell stellt sich mit „Wuthering Heights – Sturmhöhe“ ganz in die Tradition des vor Emotionen und theatralischen Gesten überschäumenden Melodrams, um die gesamte Bandbreite romantischer Ausformungen in all ihren Abstufungen auszuleuchten: Wenn Heathcliff mit seinen Händen einen Schirm über Cathys Stirn bildet, um sie vor dem prasselnden Regen zu schützen, wirkt das im klassischsten Sinne zutiefst romantisch. Sobald allerdings deutlich wird, dass die beiden sich nur noch auf andere Menschen einlassen, um einander mit maximaler Bösartigkeit zu verletzen, offenbart die dargebotene Niedertracht in „Wuthering Heights“ zugleich zwingend, warum der Stoff seinen Ruf als Mutter aller toxischen Beziehungen mehr als verdient.
Pascal Reis - filmstarts.de

Warum funktioniert Fennells Verfilmung so gut? Zum einen sicherlich wegen der exzellent gecasteten Hauptdarstellerin und des Hauptdarstellers, für mich aber auch wegen der absolut authentischen Kulisse und des Dauerregens. Und, das ist letztlich mein ganz persönlicher Aspekt: Der 1847 veröffentlichte einzige Roman von Emily Brontë war das erste Buch, das ich mir als Studentin Anfang der 90er-Jahre gekauft habe. Meine Intention damals: ein kitschiges, englisches Liebesdrama zu kaufen, echte Literatur, die aber nicht im Studienplan steht. Ich habe es verschlungen.
Und wie so oft, bei Romanverfilmungen: Wenn man das Buch zuerst gelesen hat, hält man es kaum für möglich, dass sich der Film als ebenso faszinierend herausstellt wie die Vorlage. „Wuthering Heights – Sturmhöhe“ hat es geschafft. Und Fennells Adaption hat zudem mittels überhaupt nicht aufgesetzt wirkender, gut funktionierender Lack-und-Leder-Optik einen modernen Aspekt mit einem leichten Sado-Maso-Touch hinzugefügt.
Iris Janke - dienachtderlebendentexte

Ausdrücklich dockt Emerald Fennell an die überschwänglichen Gefühle an, die sie als Teenager beim Lesen »der größten Liebesgeschichte aller Zeiten« empfunden hat. Wie die meisten der zahlreichen Verfilmungen beschränkt auch ihre Version sich auf die erste Hälfte des Romans. Was Fennell entschieden hinter sich lässt, sind die sittlichen Restriktionen des viktorianischen Zeitalters, stattdessen stürzt sie sich auf den Schwingen ihres Kameramanns Linus Sandgren mit enormem Drive in den Strudel der Leidenschaften.
Anke Sterneborg- epd-film.de.de

Trailer


 

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