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Jane Austen und das Chaos in meinem Leben
Frankreich 2024
• Darsteller
Agathe: Camille Rutherford
Félix: Pablo Pauly
Oliver: Charlie Anson
Cheryl: Annabelle Lengronne
Beth: Liz Crowther
• Crew
Regie: Laura Piani
Drehbuch: Laura Piani
Kamera: Pierre Mazoyer
Schnitt: Floriane Allier
Musik: Peter von Poehl

 



















Jane Austen und das Chaos in meinem Leben

Pressestimmen

Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass in Filmen mit Jane-Austen-Bezug eine ansprechende Ausstattung garantiert ist. Deshalb ist auch hier alles auf unaufdringliche Weise schnuckelig, angefangen von der Buchhandlung, in der die Heldin arbeitet – Shakespeare & Co in Paris –, über die Wohnung, in der sie mit ihrer Schwester und deren Sohn lebt. Und besonders jenes ländliche Herrenhaus, in das sie zu einem Schreibaufenthalt eingeladen wird. In der »Jane Austen Writers Residency« soll Agathe im Kreise weiterer Nachwuchsautoren, umsorgt von einem liebenswürdigen Ehepaar, Nachkommen der Austen-Familie, an ihrem Romanmanuskript weiterarbeiten. Deren leicht versnobter Sohn Oliver aber, der seinen Eltern bei der Betreuung der Gäste hilft, legt sich gleich mit Agathe an.
Birgit Roschy - epd-film.de

Agathe (funkelnd gespielt von der britisch-fran­zö­si­schen Schau­spie­lerin Camille Ruther­ford), ist klug, hübsch, und Single. Nicht ganz frei­willig. Viel­leicht hat die Buch­händ­lerin (die immerhin bei »Shake­speare and Company« in Paris arbeitet, wo einige der frühen Szenen gedreht wurden), die auch eine verhin­derte Schrift­stel­lerin ist, einfach Bindungs­pro­bleme, aber sie sagt auch, sie möchte keinen »Uber-Sex« per Dating-App und behauptet, sie träume von einer Liebes­ge­schichte, wie sie Jane Austen hätte schreiben können. Agathe ist, wie man bald erfährt, vom Unfalltod ihrer Eltern, den sie einst als Kind miter­lebte, trau­ma­ti­siert – aber als Bücher­wurm besitzt sie eine über­bor­dende Fantasie und so scheint das echte Leben nie das zu halten, was die Literatur ihr täglich verspricht. «
Rüdiger Suchsland - artechock.de

Die ganz großen Lacher bleiben dabei zwar aus, der Film ist eher amüsant als wirklich lustig. Aber er ist doch charmant geworden, auch wegen des Ensembles, welches es versteht, die Geschichte mit Leben zu füllen. Ein paar Punkte ziehen Jane Austen und das Chaos in meinem Leben dabei unnötig runter. Dass in einem Schreibtreffen im tiefsten England alle Französisch sprechen, ist ebenso irritierend wie die diversen Klischees. Ob es das große Trauma unbedingt gebraucht hätte, unter dem die Protagonistin leidet, darüber ließe sich streiten. Insgesamt ist die Liebeskomödie aber ein sympathisches Debüt geworden, das ein bisschen Leichtigkeit in den Tag bringt, ohne dabei völlig oberflächlich zu sein, womit Piani durchaus in die Fußstapfen der einflussreichen Autorin tritt.
Oliver Armknecht - film-rezensionen.de

Trailer


 

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