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Wie das Leben manchmal spielt
Frankreich 2025, 104 min
• Darsteller
Marie-Line: Louane Emera
Richter Gilles:Michel Blanc
Alexandre: Victor Belmondo
Vater von Marie-Line: Philippe Rebbot
• Crew
Regie: Jean-Pierre Améri
Drehbuch: Marion Michau, Jean-Pierre Améris
Kamera: Virginie Saint-Martin
Schnitt: Christine Lucas Navarro
Musik: Guillaume Ferran

 



























Wie das Leben manchmal spielt

Pressestimmen

Jean-Pierre Améris erzählt in „Wie das Leben manchmal spielt“ eine Geschichte, die auf den ersten Blick recht vertraut wirkt: Zwei Menschen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, prallen aufeinander und müssen lernen, miteinander auszukommen. Améris meidet dabei melodramatische Klischees und wählt eine Erzählweise, die trotz allegorischer Momente stets in einer emotional nachvollziehbaren Realität bleibt. So entsteht eine Komödie, die einerseits als leichtfüßige Feelgood-Geschichte funktioniert, zugleich aber auch immer gar nicht so plumpe, sondern tatsächlich treffsichere Spitzen zu Klassenunterschieden hat.
Toni Schindele - derfilmjournalist.de

Doch beide haben Schicksalsschläge hinter sich und können deshalb, je mehr sie übereinander erfahren, immer besser mit der anderen Person mitfühlen. Gespräche helfen, die ursprünglichen Vorurteile zu überwinden. Dabei fliegen zwar verbal die Fetzen, doch der Clash der Kulturen zeitigt auch komische Momente, wozu auch die Chemie der beiden Hauptdarsteller beiträgt. Michel Blanc gibt den Paragrafenreiter als verschlossenen Mann, der Gefühle nicht an sich heranlassen will, auch wenn Verletzlichkeit und Gutmütigkeit regelmäßig durchscheinen. Louane Emera, die auch unter ihrem Sängerinnennamen Louane bekannt ist und einen Song zum Soundtrack beiträgt, spielt sehr überzeugend eine junge Frau, die in jedes Fettnäpfchen tritt, in der aber mehr steckt, als ihr ihre Umwelt zutraut.[...]
„Wie das Leben manchmal spielt“ setzt überdies dem großen französischen Schauspieler Michel Blanc (1952-2024) ein Denkmal. Es ist der letzte Film, der zu seinen Lebzeiten in Frankreich in die Kinos kam. Wenn der kleine untersetzte Mann mal vorwurfsvoll, dann genervt zu seiner Schauspielpartnerin Louane Emera hinaufschaut, sie von der Seite fassungslos beäugt oder mit den Tränen kämpft und ein flüchtiges Lächeln nicht unterdrücken kann, spürt man, wie sehr er dem französischen Kino fehlen wird. Kira Taszman - filmdienst.de

Als Richter in ihrem Fall agiert der verschlossene Gilles d’Outremont (Michel Blanc), mit dem Marie-Line wiederum an ihrem Arbeitsplatz aneinandergeraten war, was prompt zum Verlust ihres Jobs als Kellnerin geführt hatte. Die junge Frau kommt auf Bewährung frei, muss aber eine hohe Strafe zahlen. Nach einer privaten Konversation zwischen Marie-Line und Gilles macht dieser ihr ein Angebot: Um ihre Schulden bezahlen zu können, soll sie ihm für einen Monat als Fahrerin zur Verfügung stehen. So entwickelt sich allmählich ein überraschendes Vertrauensverhältnis zwischen den beiden.
Louane Emera und Michel Blanc erweisen sich als wunderbares Leinwandduo, das sich herrliche Wortgefechte liefert. Mit ihren pinken Haaren, ihren bunten Klamotten im Rockabilly-Style, ihren Tätowierungen und ihrem meist sehr freundlichen Wesen ist Marie-Line ein extremer Kontrast zu dem strengen Richter, der stets ein bisschen grimmig wirkt. Wenn die beiden in Marie-Lines klapprigem, farbenfrohem Auto durch die Stadt fahren, sind kleine Konflikte vorprogrammiert.
Andreas Köhnemann - kino-zeit.de

Trailer


 

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