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Paris Murder Mystery
Frankreich 2025, 103 min
• Darsteller
Lilian Steiner: Jodie Foster
Gabriel Haddad: Daniel Auteuil
Paula Cohen-Solal: Virginie Efira
Simon Cohen-Solal: Mathieu Amalric
Julien Haddad-Park: Vincent Lacoste
• Crew
Regie: Rebecca Zlotowski
Drehbuch: Anne Berest und Rebecca Zlotowski in Zusammenarbeit mit Gaëlle Macé
Kamera: George Lechaptois
Schnitt: Géraldine Mangenot
Musik: Rob

 

Paris Murder Mystery

Pressestimmen

Selbstmord oder Mord? Foster als Lilian glaubt an ein Verbrechen, das sie mit ihrem geschiedenen Mann (Daniel Auteuil) lösen will. Zeit für Sex mit dem Ex hält der französische Film auch bereit. Hauptverdächtiger ist Paulas Ehemann Simon, den Mathieu Amalric angemessen rätselhaft erscheinen lässt. Lilian handelt wie besessen von seiner Schuld, was zu aggressiven Konfrontationen und am Ende zu einem klassischen Verfolgungs- und Beschattungsmanöver in der Gemeinde Chérence im Département Val-d’Oise führt. Kolportage kann dieser psychoanalytische Thriller auch.
Dietmar Kanthak- epd-film.de

Eine kühle Psychiaterin gerät aus der Bahn
Das Ermittlungsgerüst des klassischen Whodunit ist in "Paris Murder Mystery" nur die Oberfläche. Darunter brodelt es, denn der Film der Regisseurin Rebecca Zlotowski erzählt von einer Frau, die ihr Leben lang andere analysiert hat - und plötzlich merkt, dass sie sich selbst nicht mehr versteht, dass ihre eigenen Gewissheiten brüchig werden.
Der Film bewegt sich zwischen verschiedenen Tonlagen, ist mal fast leichtfüßig mit sehr pointierten Dialogen, dann wieder sehr ernst, fast schon analytisch, mit Traumsequenzen und hypnotischen Momenten, in denen Lilian mit einer anderen Therapeutin in ihr eigenes Unterbewusstsein abtaucht.
Anna Wollner- ndr.de/kultur

Was für ein Glück, dass Jodie Foster die Filmwelt bis heute bereichert. Die 63-Jährige besitzt eine Ausstrahlung und Präsenz, der man sich kaum entziehen kann. In „Paris Murder Mystery“ verleiht sie ihrer Figur Lilian allein durch ihr Spiel eine beeindruckende Tiefe. Entsprechend funktioniert auch das Drehbuch immer dann am besten, wenn es sich auf den inneren Konflikt der Psychiaterin konzentriert: ihren Umgang mit Schuld, Emotionen und alten Traumata. Der titelgebende Mordfall ist dabei letztlich eher Mittel zum Zweck. Er dient dazu, Lilian als fehlerhaften, vielschichtigen Menschen zu zeichnen und sie auf eine Reise zu schicken, auf der sie sich ihren eigenen Beziehungen und ungelösten Konflikten stellen muss. Das ist ein spannender Ansatz, der sich wie ein roter Faden durch den Film zieht, jedoch immer wieder vom eigentlichen Krimiplot ausgebremst wird.
Kevin - derwatchdog.de

Trailer

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