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Im Kulturkeller Weinhaus Mehling, Hauptstrasse 30, 97816 Lohr am Main Eintritt: 5 € |
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Paris Murder Mystery |
Paris Murder MysteryPressestimmenSelbstmord oder Mord? Foster als Lilian glaubt an ein Verbrechen, das sie mit ihrem geschiedenen Mann (Daniel Auteuil) lösen will. Zeit für Sex mit dem Ex hält der französische Film auch bereit. Hauptverdächtiger ist Paulas Ehemann Simon, den Mathieu Amalric angemessen rätselhaft erscheinen lässt. Lilian handelt wie besessen von seiner Schuld, was zu aggressiven Konfrontationen und am Ende zu einem klassischen Verfolgungs- und Beschattungsmanöver in der Gemeinde Chérence im Département Val-d’Oise führt. Kolportage kann dieser psychoanalytische Thriller auch.
Eine kühle Psychiaterin gerät aus der Bahn Was für ein Glück, dass Jodie Foster die Filmwelt bis heute bereichert. Die 63-Jährige besitzt eine Ausstrahlung und Präsenz, der man sich kaum entziehen kann. In „Paris Murder Mystery“ verleiht sie ihrer Figur Lilian allein durch ihr Spiel eine beeindruckende Tiefe. Entsprechend funktioniert auch das Drehbuch immer dann am besten, wenn es sich auf den inneren Konflikt der Psychiaterin konzentriert: ihren Umgang mit Schuld, Emotionen und alten Traumata. Der titelgebende Mordfall ist dabei letztlich eher Mittel zum Zweck. Er dient dazu, Lilian als fehlerhaften, vielschichtigen Menschen zu zeichnen und sie auf eine Reise zu schicken, auf der sie sich ihren eigenen Beziehungen und ungelösten Konflikten stellen muss. Das ist ein spannender Ansatz, der sich wie ein roter Faden durch den Film zieht, jedoch immer wieder vom eigentlichen Krimiplot ausgebremst wird.
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