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Nürnberg
USA 2026, 148 min
• Darsteller
Hermann Göring: Russell Crowe
Douglas M. Kelley: Rami Malek
Robert H. Jackson: Michael Shannon
Sergeant Howie Triest: Leo Woodall
Robert Ley: Tom Keune
• Crew
Regie: James Vanderbilt
Drehbuch: James Vanderbilt
Basierend auf dem Buch „Der Nazi und der Psychiater“ von Jack El-Hai
Kamera: Dariusz Wolski
Schnitt:Tom Eagles
Musik: Brian Tyler

 




























Nürnberg

Pressestimmen

Zum ersten Mal in der neuzeitlichen Menschheitsgeschichte wurden führende Repräsentanten eines Staates für ihre Kriegsverbrechen vor einem internationalen Gericht zur Verantwortung gezogen. Die Geburtsstunde des heutigen Völkerstrafrechts war damals politisch noch sehr umstritten, und auch die Weltöffentlichkeit musste erst überzeugt werden. Um die Notwendigkeit des damaligen Prozesses zu unterstreichen, nutzt Vanderbilt tatsächlich echtes Archivbildmaterial von Leichenbergen, die in den befreiten Konzentrationslagern zuhauf mit Baggern in Massengräber geschaufelt wurden. Diese gefühlt minutenlangen Aufnahmen sind auch fürs Kinopublikum schwer auszuhalten – und doch unverzichtbar, um das Ausmaß der Schreckenstaten durch die NS-Diktatur zu verdeutlichen. Dramaturgisch ist das auch der Wendepunkt für Kelley, der bis dahin gern glauben wollte, dass andere, nicht aber unbedingt Göring, für den Holocaust verantwortlich waren.
Markus Tschiedert - filmstarts.de

Von Menschen und Monstern
Historische Geschichten offerieren oftmals gute Möglichkeiten das aktuelle Zeitgeschehen aufzugreifen. Es ist eine lästige Plattitüde zu sagen, dass das Thema einen historischen Films aktueller denn je sei. Aber „Nürnberg“ gibt zumindest sehr gute Beispiele über aktuelle soziopolitische Gegebenheiten nachzudenken. Nur macht James Vanderbilts Inszenierung manchmal den Eindruck, als wäre er viel mehr am melodramatischen Epos interessiert. Das wäre ihm mit diesem opulenten Spektakel gelungen, bei dem die Begeisterung über das perfekte Zusammenspiel von technischen und künstlerischen Elementen die Lehren aus der Geschichte in den Hintergrund drängt. Vielleicht doch ein wenig zu viel Hollywood, wo mehr Radikalität angebracht wäre.
Uwe Kraus - Abgeschminkt

Telling a story set in the past can be a great way to talk about the present. “Nuremberg” shows how. Director screenwriter James Vanderbilt‘s historical drama should be impossible to watch without thinking about the genocides, wars, and state repressions happening all over the world, and whether those responsible will ever be held accountable.
If you’re reading this review on the day it was published, you’re likely aware of the latest atrocities, including the kidnapping and detainment without trial of US citizens as well as immigrants by agents of the state. You will think about these crimes again while watching “Nuremberg,” because that sort of thing is discussed at some length—along with human rights violations, war crimes, and the process by which a state’s dehumanization of certain classes of citizen can lead to dictatorship, then genocide.
Matt Zoller Seitz - rogerebert.com

Trailer


 

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