Home Programm aktuell Nächste Staffel Archiv

Zurück

Calle Málaga - Ein Zuhause in Tanger
Marokko, ES, FR, DE 2026, 116 min
• Darsteller
María Ángeles: Carmen Maura
Clara: Marta Etura
Abdeslam: Ahmed Boulane
Josefa: María Alfonsa Rossot
• Crew
Regie: Maryam Touzani
Drehbuch: Maryam Touzani, Nabil Ayouch
Kamera: Virginie Surdej
Schnitt: Teresa Font
Musik: Freya Arde

 
























Calle Málaga - Ein Zuhause in Tanger

Pressestimmen

Die Tragikomödie ist einerseits eine Liebeserklärung an das kosmopolitische Tanger, ein Kreuzungspunkt zwischen Atlantik und Mittelmeer, Orient und Okzident. Bekannt als Lieblingsort von Künstlern im frühen 20. Jahrhundert, war das einstige spanische Protektorat Tanger auch Heimat vieler vor Diktator Franco geflüchteter Spanier. Wenn Regisseurin Maryam Touzani, in Tanger geboren, die Stadt und ihre Einwohner in idyllischen Bildern feiert, bewegt sie sich an der Grenze zum Kitsch. Doch die pulsierende Atmosphäre passt zu ihrer Heldin, gespielt von der charismatischen 79-jährigen Carmen Maura. Sie verkörpert hier einen so unwiderstehlich lebendigen Charakter wie einst in den Almodóvar-Filmen: voller Power, sehr feminin und im Notfall gerissen.
Birgit Roschy - epd-film.de

Maryam Touzani erzählt von Heimat, Verlust und der Freiheit, alt zu werden. Es ist ein leiser, sinnlicher Film, in dem eine großartige Carmen Maura den gelebten Körper gegen das Vergessen verteidigt
Es fängt mit einer Distan­zie­rung an, die fast körper­lich spürbar ist: Mutter und Tochter an einem Tisch, neben­ein­ander und doch getrennt durch Jahre, Entschei­dungen und nicht ausge­spro­chene Vorwürfe. Es ist ein Bild, das so klar gesetzt ist, dass es alles enthält, was folgen wird. Calle Málaga – Ein Zuhause in Tanger ist ein Film, der seine Konflikte nicht erklärt, sondern in Räume einschreibt, in Blicke und in lange Momente des Schwei­gens.
Axel Timo Purr- artechock.de

Es macht Spaß, der vitalen, sehr gewitzten Seniorin bei ihren Aktivitäten zuzusehen. Der Film verfügt über etliche komische Szenen, die zugleich auch anrührend sind. Als Maria wieder in die geleerte Wohnung einzieht, befinden sich nur noch zwei Kisten und eine Matratze. Sogleich dekoriert sie die Kisten zu wohnlichen Möbeln um, indem sie ihre Häkeldeckchen darüberhängt und es sich gemütlich macht. Auch die Notlügen am Telefon, mit denen sie ihrer Tochter vorgaukelt, dass sie noch immer im Altersheim lebe, sorgen für Heiterkeit. Anrührende Nebenfiguren wie die Nonne Schwester Josefa, der María Ángeles regelmäßig ihr Leid klagt, ein junger arabischer Wettanbieter oder die arabischen Nachbarinnen bilden eine intakte Gemeinschaft, die zusammenhält und María Ángeles beschützt. Schließlich erlebt die betagte Lebenskünstlerin auch noch eine zarte Liebesgeschichte, das i-Tüpfelchen ihrer Wiedergeburt in vertrauter Umgebung.
Kira Taszman - filmdienst.de

Trailer


 

Immer auf dem Laufenden bleiben - Mail mit Betreff "Newsletter" an
stattkino@stattkino-lohr.de schicken!