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Programm März 2022

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Mittwoch, 2. März 2022
18:00 & 20:15 Uhr
Der Hochzeitsschneider von Athen
von Sonia Liza Kenterman
Deutschland, Belgien, Griechenland 2020, 100 min

 

Die liebenswerte Komödie entfaltet ihren Zauber erst nach und nach, ähnlich wie ein kleiner Diamant, der im richtigen Licht zu strahlen und zu funkeln beginnt. Obwohl die Geschichte vom menschenscheuen Herrenschneider, der sein Leben neu sortieren muss, auf den ersten Blick eher unspektakulär wirkt, wird sie doch immer sympathischer. Wie der scheue Nikos einen Neuanfang als Designer von Hochzeitskleidern wagt, macht ihn schließlich zum Helden, dem alle Herzen zufliegen. Mit einem Hauch von surrealem Humor, der manchmal an Mr. Bean oder an den unsterblichen Monsieur Hulot erinnert, findet Sonia Liza Kenterman für die Visualisierung ihres Kinodebüts ihren ganz eigenen Stil: ideenreich, elegant und wunderbar passend zu ihrer optimistischen wie auch originellen Geschichte.
programmkino.de

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Mittwoch, 9. März 2022
18:00 OmU & 20:00 Uhr
Frühling in Paris
von Suzanne Lindon
Frankreich 2020, 73 min

 

Das hochgelobte Kinodebüt der erst 20-jährigen Suzanne Lindon ist die charmante Geschichte einer ersten Liebe, die passenderweise in Paris spielt, aber noch viel mehr bietet: Die Regisseurin und Autorin, die auch die Hauptrolle spielt, erzählt sehr sensibel und mit leisem Humor von den Schwierigkeiten, heute jung zu sein, und findet dabei ihren ganz speziellen Stil, der von einer schlichten, feinen Eleganz geprägt ist.
programmkino.de

Natürlich ist sie eine Lolitafigur, eine junge Französin, die in den Armen eines älteren Mannes das Leben und die Liebe entdeckt. Hier erzählt Lolita ihre Geschichte aber selbst [...] In wenigen Bildern erzählt Lindon in ihrem Frühling in Paris, dass hier ein Mädchen zur jungen Frau wird und dass die Liebe auf diesem Weg eine Etappe sein wird, eine wichtige, in jedem Fall, aber nicht das Einzige, was sie ausmachen wird.
Lili Hering - Die ZEIT

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Mittwoch, 16. März 2022
18:00 & 20:00 Uhr
Gaza Mon Amour
von Arab Nasser & Tarzan Nasser
Palästina, Frankreich, Deutschland, Portugal 2020, 88 min

 

Die Zivilbevölkerung im Gazastreifen leidet unter illegalen Räumungen, Gewalt und brutalen Unterdrückungsmethoden. Ein Alltag zwischen Angst und Hoffnungslosigkeit. Inmitten dieser Trostlosigkeit erzählt die kleine, feine Tragikomödie „Gaza mon amour“ von einem 60-jährigen palästinensischen Fischer, der unglücklich verliebt ist – und auf eine ominöse Statue stößt, die sein Leben gehörig auf den Kopf stellt. „Gaza mon amour“ begegnet seinen ernsten Themen mit Leichtigkeit und Witz. Ein liebenswerter, charmanter Film, der zum Träumen einlädt und an die Macht der (späten) Liebe glaubt.
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Mittwoch, 23. März 2022
18:00 & 20:30 Uhr
Die Königin des Nordens
von Charlotte Sieling
DK, SE, NO 2021, 120 min

 

Zwischen Verrat und Intrigen – ein exzellent gefilmtes historisches Drama mit einer magischen Hauptdarstellerin: Trine Dyrholm spielt Margarethe I., die im späten Mittelalter die skandinavischen Länder zur Allianz vereinte. Als ungekrönte Regentin wurde Margarethe zu einer der wichtigsten und nebenbei auch interessantesten Persönlichkeiten der Weltgeschichte – eine Frau, die ihre Macht immer wieder zu verteidigen wusste. Die aufwändige Produktion über den spannenden Kampf um Einfluss und Macht ist ein mitreißendes, sehr stimmungsvolles Kinoerlebnis und kann sich durchaus an modernen monumentalen Werken der Filmgeschichte messen, wie ELIZABETH I. (1998) oder MARY QUEEN OF SCOTS (2018) – mit gewaltigen Bildern, die im Gedächtnis bleiben.
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Mittwoch, 30. März 2022
18:00 OmU & 20:00 Uhr
The Father
von Florian Zeller
Großbritannien 2020, 98 min

 

Anthony ist ein 80 Jahre alter Mann, der an fortschreitender Demenz leidet. Doch er will keine Hilfe annehmen und weigert sich, sein Schicksal anzuerkennen. Das Drama „The Father“ schildert schmerzhaft ehrlich und beeindruckend wahrhaftig, was Demenz mit den Opfern und Angehörigen macht. Der besondere Coup des Films ist die gewählte Perspektive, die das Geschehen konsequent aus Sicht des Erkrankten zeigt. Ein beeindruckendes, aufschlussreiches filmisches Erlebnis, in dem vor allem der nachdrücklich aufspielende Anthony Hopkins Akzente setzen kann.
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